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Laut James Cameron

Warum wohl kein neuer „Terminator“-Film mehr kommt

Arnold Schwarzenegger in "Terminator 2"
„Terminator 7“ befindet sich in Arbeit, kommt aber nicht voran (Bild: „Terminator 2“) Foto: picture alliance / Mary Evans Picture Library
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Woon-Mo Sung
Redakteur

26. August 2025, 17:45 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Seit dem ersten Teil von 1984 gehört die „Terminator“-Reihe zu den großen Sci-Fi-Marken Hollywoods. Sechs Teile gibt es bislang, aber die Chancen auf „Terminator 7“ stehen leider aktuell nicht gut.

Seit dem bislang letzten Kinofilm „Terminator: Dark Fate“ sind sechs Jahre vergangen. Viel hat sich im Anschluss an der Filmfront nicht mehr getan. An einer fehlenden Motivation, die Geschichten über zeitreisende Killerroboter weiterzuerzählen, liegt es allerdings nicht. Tatsächlich würde eigenen Angaben nach Franchise-Urheber James Cameron („Aliens“, „Titanic“, „Avatar“) an einem neuen Teil arbeiten. Das gestaltet sich aber als zunehmend schwierig.

Die „Terminator“-Zukunft rückt näher

In den „Terminator“-Filmen geht es im Kern um Roboter, die durch die Zeit reisen, um so das Schicksal der Menschheit zu verändern. Einige sollen sicherstellen, dass sich in der Zukunft die Maschinen rund um den bösartigen Supercomputer Skynet erheben können. Andere sollen helfen, genau das zu verhindern. Es geht unter anderem um Maschinen und lernfähige, künstliche Intelligenzen – kommt einem irgendwie vertraut vor.

Tatsächlich ist unser technologischer Fortschritt mittlerweile so weit, dass viel von dem, was einst als Science-Fiction galt, entweder bereits wahrgeworden ist oder zumindest weniger nach Zukunftsmusik klingt. KI, Drohnen, menschenähnliche Roboter oder Chatbots, die Stimmen imitieren können, gibt es schließlich schon. Und das bereitet Cameron für „Terminator 7“ Kopfzerbrechen.

„Terminator 7“ wegen Gegenwart schwierig umzusetzen

Im Gespräch mit dem Sender CNN (ab 08:10 Minuten) verriet der oscarprämierte Filmemacher, dass er in der Tat an „Terminator 7“ schreibe, er aber nicht wisse, wie er etwas erzählen soll, das von der Realität eingeholt wird. „Wir leben gerade in einer Science-Fiction-Ära“, sagte er.

Der einzige Weg raus sei es, menschliche Intelligenz, Neugierde und unsere Befehlsgewalt über Technologien zu nutzen. Zugleich sollte sich die Menschheit der schwerwiegenden Möglichkeiten bewusst machen, die auf sie zukommen können.

Darüber, wie er die kreative Herausforderung zu „Terminator 7“ überwinden möchte, sagte Cameron allerdings noch nichts. In einem „Empire“-Interview von 2024 deutete er aber an, dass man sich für einen neuen Film von der bekannten Ikonografie, darunter die bekannten Stars, verabschieden müsse. Stattdessen müsse man neue und verschiedene Geschichten „in der KI-Apokalypse“ erzählen. Andernfalls riskiere man, sich in immer mehr Details zu verlieren, die viele nicht mehr interessieren.

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