20. Februar 2026, 11:50 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Nach mehr als zehn Jahren Pause erhält die bekannte Parodie-Reihe „Scary Movie“ eine Fortsetzung. Der neue Teil setzt das satirische Konzept fort, bei dem erfolgreiche Horrorfilme humorvoll nachgestellt werden. Der Kinostart von „Scary Movie 6“ ist für den 11. Juni 2026 vorgesehen. Damit kehrt das Franchise nach dem fünften Film von 2013 wieder zurück auf die große Leinwand.
Rückkehr bekannter Figuren für „Scary Movie 6“
Die Wayans-Brüder Marlon, Shawn und Keenen Ivory, die das Projekt im Jahr 2000 gestartet haben, sind erneut an Drehbuch und Produktion beteiligt. Marlon und Shawn Wayans übernehmen zudem wieder ihre bekannten Rollen als Shorty und Ray. Auf dem Regiestuhl sitzt Michael Tiddes, der bereits mit den Brüdern an Projekten wie „Fifty Shades of Black“ gearbeitet hat. Unterstützt wird das Team von Rick Alvarez, der das Drehbuch mitverfasst.
Übrigens: Die meisten „Scary Movie“-Teile gibt es aktuell (Stand: 1. Oktober 2025) nicht bei einem Streaming-Dienst im Abo. „Scary Movie 4“ hingegen können sich Fans bei Disney+ zu Gemüte führen, wo es ihn derzeit in der Flatrate gibt. Wer noch über kein Abo verfügt, kann es sich nachfolgend zulegen:
Auch einige Darsteller der frühen Filme sind wieder dabei. Anna Faris kehrt als Cindy Campbell zurück, Regina Hall übernimmt erneut die Rolle von Brenda. Beide Figuren zählen zu den beliebtesten Charakteren der Reihe. Darüber hinaus wird Dave Sheridan wieder als Officer Doofy zu sehen sein, ebenso kehrt die ikonische „Ghost Mask“ auf die Leinwand zurück.
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Inhalte und mögliche Parodien in „Scary Movie 6“
Bekannt wurde das Franchise durch die satirische Verarbeitung populärer Horrorfilme. Für „Scary Movie 6“ hat Marlon Wayans bereits mehrere Vorlagen genannt. Dazu gehören Klassiker wie „Scream“ und „I Know What You Did Last Summer“, aber auch aktuelle Produktionen wie „Longlegs“, „Nope“, „Get Out“ oder „Sinners“. Damit wird eine Mischung aus bekannten Vorbildern und neuen Genre-Erfolgen aufgegriffen, wie „Comicbookmovie“ berichtet.
Darüber hinaus könnte der Film sogenannte Legacy-Sequels auf die Schippe nehmen. Darunter versteht man Fortsetzungen, die Jahre nach dem Original erscheinen und eine Verbindung zwischen früheren und neuen Figuren herstellen. Beispiele dafür sind „Halloween“ oder „Candyman“.
Entwicklungen im Horrorgenre als Vorlage
Seit „Get Out“ von Jordan Peele sind zunehmend Horrorfilme mit schwarzen Hauptfiguren in den Fokus gerückt. Produktionen wie „His House“ oder „The First Purge“ haben diese Entwicklung verstärkt. Auch diese Strömung könnte in „Scary Movie 6“ parodistisch verarbeitet werden. Damit greift der Film nicht nur traditionelle Horror-Motive auf, sondern setzt sich auch mit aktuellen Trends des Genres auseinander.