16. September 2025, 18:27 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
Die Hollywood-Ikone Robert Redford ist tot. Das Multitalent der Traumfabrik ist am 16. September 2025 im Alter von 89 Jahren in seinem Heim im US-Bundesstaat Utah gestorben. Eine Todesursache ist bislang nicht bekannt.
Das berichtet jetzt das Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“. Redfords langjährige Publizistin Cindi Berger habe dessen Tod offiziell dem Portal bestätigt. Der am 18. August 1936 geborene Redford konnte auf eine lange und vielseitige Karriere als Schauspieler, Regisseur und Produzent blicken, die voller Höhepunkte war, darunter ewige Klassiker wie „Jenseits von Afrika“ oder auch Blockbuster wie „The Return of the First Avenger“.
Die besten Filme von Robert Redford streamen
Redford war für zahlreiche Preise nominiert und gewann etliche von ihnen, darunter auch einen Oscar als bester Regisseur 1981 für „Eine ganz normale Familie“. Anlässlich seines Todes zeigen wir, wo die besten Filme Robert Redfords gestreamt werden können.
Um seine absoluten Highlights zusammenzustellen, könnte man verschiedene Maßstäbe anlegen, etwa gewonnene Preise oder die jeweiligen Einspielergebnisse an den Kinokassen. Auch könnte man Kritikerstimmen aggregieren und so eine Liste erstellen.
Damit aufgezeigt werden kann, wo die besten Filme von Robert Redford gestreamt werden können, berufen wir uns auf die zahlreichen Nutzerbewertungen der IMDb (Internet Movie Database) für eine repräsentative Auswahl und Reihenfolge. Daraus ergibt sich die nachfolgende Liste.
Der Clou (1973)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 8,2
Im September 1936 plant ein junger Hochstapler in Chicago, den Tod seines Partners zu rächen. Dafür verbündet er sich mit einem Meister des Trickbetrugs, um einem skrupellosen Banker ein riesiges Vermögen zu entlocken.
Butch Cassidy und Sundance Kid (1969)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 8,0
Die Ganoven Butch Cassidy (Paul Newman) und Sundance Kid (Robert Redford) überfallen erfolgreich Züge, bis die Eisenbahngesellschaft professionelle Jäger auf sie ansetzt. Auf der Flucht von ihrer Bande getrennt, entkommen sie nur knapp durch die Berge. Schließlich bleibt ihnen nur ein Ausweg: die riskante Flucht nach Bolivien, in der Hoffnung, dem Gesetz zu entkommen.
Die Unbestechlichen (1976)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 7,9
Die jungen Reporter Carl Bernstein (Dustin Hoffman) und Bob Woodward (Robert Redford) stoßen beim Watergate-Einbruch auf Widersprüche im Polizeibericht und ermitteln eigenständig weiter. Mithilfe des geheimnisvollen Informanten „Deep Throat“ (Hal Holbrook) decken sie ein politisches Komplott auf, das bis zu Präsident Richard Nixon reicht – und riskieren dabei Job und Leben.
Ein leiser Gigant
„Robert Redford war mehr als ein Schauspieler – er war eine Leinwandlegende, Regisseur, Produzent und Umweltaktivist. Mit seiner Mischung aus Charme, Ernsthaftigkeit und natürlicher Eleganz prägte er das Kino über Jahrzehnte hinweg. Klassiker wie ‚Zwei Banditen‘ (‚Butch Cassidy and the Sundance Kid‘), ‚Der Clou‘ oder ‚Jenseits von Afrika‘ machten ihn unsterblich, ebenso wie seine Rolle als Visionär hinter dem Sundance Film Festival, das unzähligen Nachwuchstalenten Türen öffnete.
Für mich (Jahrgang 1990) begann die Faszination mit ‚Der Pferdeflüsterer‘. Der Film, seine Präsenz, diese ruhige Kraft – das bleibt. Seinen ersten ‚Redford‘, wie man sagen könnte, vergisst man nie. Er hinterlässt ein filmisches Vermächtnis, das Generationen geprägt hat. Ein leiser Gigant des Kinos ist gegangen.“
Der Unbeugsame (1984)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 7,4
Roy Hobbs wächst auf der Farm seines Vaters mit Leidenschaft für Baseball auf. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters, der unter einem Baum an einem Herzinfarkt stirbt, fertigt Roy aus dem vom Blitz getroffenen Baum einen eigenen Schläger. Mit großem Ehrgeiz steigt er in die Profiliga auf, verlässt seine Heimat und gewinnt Ruhm. Doch eine Affäre mit einer psychisch instabilen Frau endet tragisch: Sie schießt auf ihn und nimmt sich das Leben. Schwer verletzt verliert Roy zunächst seine Karriere, doch er gibt nicht auf und nutzt später neue Chancen.
Die drei Tage des Condor (1975)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 7,4
Agent Joseph „Condor“ Turner arbeitet in einer geheimen Außenstelle, wo er Bücher auf Spionagehinweise prüft. Doch eines Tages wird sein gesamtes Team von einem Killer ermordet. Als Turner Schutz sucht, tappt er erneut in eine Falle und erkennt, dass seine eigenen Auftraggeber hinter dem Anschlag stecken. Misstrauisch gegenüber allen, entführt er die Fotografin Kathy, um Unterschlupf zu finden und Nachforschungen anzustellen. Bald beginnt er, die Drahtzieher und deren Motiv zu jagen.
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Bill McKay – Der Kandidat (1972)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 7,0
In Kalifornien gilt die Wiederwahl des republikanischen Senators Crocker Jarmon als sicher. Doch die Demokraten stellen überraschend Bill McKay auf – ein Kandidat ohne echte Chancen, der nur antritt, wenn er bei Reden freie Hand hat und sein Vater John J. McKay, einst selbst Politiker, außen vor bleibt. Die Partei stimmt zu, und so versucht McKay, das scheinbar Unmögliche zu erreichen.
So wie wir waren (1973)
Durchschnittliche IMDb-Bewertung: 7,0
Katie Morosky ist eine jüdische Marxistin, die in den 30er Jahren an der Universität für Frieden kämpft und sich ihr Studium als Kellnerin finanziert. Hubbell Gardner, wohlhabend und beliebt, verspottet sie zunächst mit seinen Freunden, doch beide teilen die Leidenschaft fürs Schreiben. Jahre später treffen sie sich in New York wieder, verlieben sich und werden ein Paar – doch schon bald wird ihre Beziehung von der Vergangenheit überschattet.