Es spielt schon fast keine Rolle mehr, ob noch „Dune 3“ oder „Avengers: Doomsday“ in die Kinos kommen. Im Filmjahr 2026 kam man einfach nicht an den kleinen Horrorfilmen „Backrooms“ und „Obsession“ vorbei, die mit winzigen Budgets echte Hollywood-Blockbuster wie „The Mandalorian & Grogu“ auf die hinteren Plätze verwiesen haben. Letzteren hat der erst 27-jährige Curry Barker inszeniert, der auf seinen Megahit mit „Mama Bear“ einen Kurzfilm folgen lässt. Der hat es in sich.
Darum geht es in „Mama Bear“
„Mama Bear“ hat nur eine läppische Laufzeit von 4:58 Minuten, sehr viel Handlung muss man also nicht erwarten. Aber was macht das auch für einen Unterschied, wenn das Gezeigte trotzdem unter die Haut geht. Im Film bekommt ein junger Mann, der auf einem Sofa liegt, plötzlich einen aufgebrachten Anruf von einem Freund.
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Nach einem kurzen Schock scheint sich das Gespräch zunächst als falscher Alarm herauszustellen, ehe der Ärger erneut startet. Dann dämmert es ihm: Irgendetwas Schreckliches ist passiert. Auf seinem Handy-Display sind etliche verpasste Anrufe, in dem Haus entdeckt er plötzlich blutige Spuren – und eine fremde Gestalt im Zimmer. Noch ehe er herausfinden kann, was wirklich los ist, eskaliert die Situation tödlich.
Kurzfilm nach Megahit
Dass Barker nach „Obsession“ wieder mit einem Kurzfilm vorstellig wird, mag überraschen. Normalerweise schließen sich nach einem ersten Kinoerfolg direkt weitere an. Für den Filmemacher scheint es aber eher wie eine kleine Fingerübung und eine Rückkehr zu seinen Wurzeln gewesen zu sein, da er als Schauspieler und Regisseur von YouTube-Videos bekannt wurde.
„Mama Bear“ entstand übrigens in Zusammenarbeit mit Microsoft Windows, wie das US-Branchenmagazin „Variety“ berichtet. Viel mehr Hintergründe sind zwar nicht bekannt, allerdings gibt es Stimmen, die zumindest im Titel eine Anspielung an „Obsession“ erkennen, da darin der Protagonist ebenfalls auf den Namen Bear hört.
Der nächste Langfilm von Barker ist bereits geplant. „Anything But Ghosts“ lautet der Titel und handelt von Möchtegern-Geisterjägern, die es eines Tages mit einer echten Bedrohung zu tun bekommen. Ob der Film wieder ein Megahit wird, bleibt abzuwarten. „Obsession“ kostete nur etwa 750.000 US-Dollar und spielte fast 520 Millionen weltweit ein.
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