2. April 2026, 13:16 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Quentin Tarantino ist einer der bekanntesten und, in den Augen vieler, besten lebenden Regisseure. Mit nur zehn gefeierten Filmen hat er es dank seiner unverkennbar coolen Handschrift in den Hollywood-Olymp geschafft, für dessen Projekte die größten Stars Schlange stehen, um mitspielen zu können. Nun kommt mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ sein kultiger Zweiteiler in einer besonderen Fassung zurück. Wer sie sehen möchte, sollte schnell sein.
Die Besonderheit von „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“
2003 und 2004 erschienen jeweils „Kill Bill: Vol. 1“ und „Kill Bill: Vol. 2“ mit Uma Thurman in der Hauptrolle als rachsüchtige Braut. Tarantino verneigte sich in beiden Teilen vor allem vor dem asiatischen Kino und präsentierte lauter Anspielungen und flotte Kung-Fu- und Schwerkampf-Action, bei der kein Körperteil an Ort und Stelle blieb.
Doch eigentlich sollte es nie ein Zweiteiler werden. Der Filmemacher sah „Kill Bill“ schon immer als einen langen Film an und präsentierte deshalb bereits 2006 bei den Filmfestspielen von Cannes „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“.
Danach wurde es aber rasch still um diese Schnittfassung. Doch nun kommt sie erstmals regulär ins Kino, mit einer erweiterten Anime-Sequenz und einer stolzen Laufzeit von vier Stunden. Zum Glück gibt es zwischendurch eine Pause, wie der Filmverleih Studiocanal in einer Pressemitteilung schreibt.
„Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ geht auf Tournee
Der bundesweite Kinostart erfolgt am 16. April. Doch schon einige Tage vorher geht „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ auf kleine Städtetour in Deutschland und Österreich. Denn neben der üblichen digitalen Kopie existiert auch eine analoge 70mm-Kopie des Films. Diese garantiert unter anderem die beste Farbtiefe und ist von Tarantino genauso intendiert. Schließlich sind Leute wie er oder Christopher Nolan große Verfechter des Kinos in seiner ursprünglichen Form.
Auch interessant: Netflix und Tarantino arbeiten zusammen! Kultfilm erhält Fortsetzung
Wer diese besondere Fassung sehen möchte, sollte sich folgende Termine und Kinos vormerken:
- 10. bis 12. April – Karlsruhe, Schauburg
- 16. bis 18. April – Berlin, Zoo Palast
- 17. bis 19. April – Berlin, Delphi Filmpalast
- 23. bis 26. April – Hamburg, Savoy
- 1. bis 3. Mai – Hannover, Astor Grand Cinema
- 10. und 11. Mai – Wien, Gartenbau
- 15. und 17. Mai – Essen, Lichtburg
Nur noch wenige Kinos in Deutschland und auch weltweit sind noch in der Lage, eine 70mm-Kopie zu projizieren. Deswegen sind solche Vorführungen in der Regel heiß begehrt und schnell ausverkauft. Interessierte Filmfans sollten also schnell sein.