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Von Sega

„Resident Evil“-Macher verfilmt nächstes Zombie-Kultspiel

Zombie aus „Resident Evil: Afterlife“
Der Macher von Filmen wie „Resident Evil: Afterlife“ macht jetzt „The House of the Dead“ Foto: picture alliance / Everett Collection | ©Screen Gems/Courtesy Everett Collection
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Woon-Mo Sung
Redakteur

10. Februar 2026, 8:23 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Die Videospielgeschichte ist gespickt mit Titeln voller Action, Horror und anderen spannenden Inhalten. Kein Wunder, dass Hollywood vermehrt auf Verfilmungen setzt, um Zuschauer in die Kinos oder vor die heimischen Bildschirme zu locken. Auf Fans besonders blutiger Stoffe soll nun bald ein weiteres Highlight zukommen – nämlich eine Neuverfilmung zu „The House of the Dead“.

Star für „The House of the Dead“ gefunden

Das Projekt als solches machte bereits 2024 erstmals die Runde. Nun aber hat es laut dem US-Magazin „Deadline“ einen weiteren wichtigen Schritt genommen. Dem Bericht nach ist mit Isabela Merced eine Hauptdarstellerin gefunden worden.

Merced, vormals bekannt als Isabela Moner, begann ihre Karriere als Jungdarstellerin in einigen großen Projekten, darunter etwa „Transformers: The Last Knight“ oder „Sicario: Day of the Soldado“. In jüngerer Vergangenheit war sie unter anderem in Blockbustern wie „Alien: Romulus“, „Superman“ oder der Hitserie „The Last of Us“ zu sehen, ebenfalls eine Videospielumsetzung.

„Resident Evil“-Regisseur inszeniert „The House of the Dead“

Für die kreative Kontrolle ist ein echter Veteran für Videospielverfilmungen dabei. So soll Paul W.S. Anderson auf dem Regiestuhl Platz nehmen und das Drehbuch beisteuern. Anderson hat sich vor allem mit seinen sechs „Resident Evil“-Umsetzungen einen Namen gemacht. Zudem verfilmte er auch die beliebte Gaming-Reihe „Monster Hunter“. Bei allen Projekten war seine Frau Milla Jovovich als Hauptdarstellerin besetzt.

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Für den einstigen Entwickler des Originals, Sega, soll das Vorhaben eine „Top-Priorität“ sein, nachdem bereits die „Sonic“-Kinofilme große Erfolge geworden sind. Man plane, „The House of the Dead“ so „immersiv“ wie möglich zu gestalten, wobei sich die Handlung in Echtzeit abspielen soll. Exakte Angaben zur Geschichte gibt es bislang nicht. In den Spielen übernimmt man die Rolle eines AMS-Agenten der Regierung, der Verschwörungen verhindern soll und dabei jede Menge Untote umlegen muss.

„The House of the Dead“ ist erstmals 1997 für die Spielhalle als Lightgun-Shooter erschienen. Das heißt, Spieler mussten mit einer Lichtpistole auf den Bildschirm zielen und anstürmende Zombies erschießen. 2003 und 2006 wurden bereits erste Filme produziert, für den ersten Teil übernahm der Deutsche Uwe Boll die Regie. Beide Teile fielen bei Fans und Kritikern gleichermaßen gnadenlos durch.

Woon-Mo Sung
Redakteur

Nicht schon wieder dieser Typ!

„Ob in Film, Fernsehen oder Spiel – die Untoten sind auch weiterhin nicht in der Popkultur totzukriegen. Und warum auch nicht, schließlich sind bereits etliche wirklich gute Geschichten mit Zombies erschienen. Eine Neuverfilmung von ‚The House of the Dead‘ hat deshalb großes Potenzial für eine brutale Blutorgie für Splatterfans und aufgebrachte Jugendschützer. Damit ist auch die Chance gekommen, die unsäglichen vorherigen Filme wiedergutzumachen.

Wäre da nicht Paul W.S. Anderson als Regisseur. Der Typ mag ja ganz nett und selbst ein Nerd sein (tatsächlich durfte ich ihn und Jovovich schon einmal interviewen). Aber große Filmkunst ist das, was er für gewöhnlich fabriziert, nicht. Seine Skripte strotzen vor Klischees und hölzernen Dialogen, die Action krankt am Wackelkamera- und Schnittgemetzel, dass man Kopfschmerzen bekommt, und die Figuren sind allesamt flach und uninteressant. Es sind Filme für das hirn- und geschmacklose Kinoproletariat, das den Unterschied zwischen Müll und Meisterwerk nicht erkennen würde.

Anderson, das ist ein Handwerker, ein Dienstleister, jemand, der den Job einfach erledigt, wenn es sonst niemand Besseres macht. Und seine Anstellung zeugt in meinen Augen davon, dass die Qualität des Ergebnisses ohnehin weniger interessiert als die hoffentlich klingelnden Kassen.

Ob’s was wird? Die Umsetzung von Boll zu unterbieten, wird schwer. Aber selbst etwas Passables auf die Beine zu stellen, ebenso.“

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