16. März 2026, 17:50 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Es gibt viele Serien, die sich über Jahrzehnte tief ins kollektive Fan-Gedächtnis gebrannt haben. Denkwürdige Figuren und unvergessliche Geschichten bauen die Verantwortlichen in der Regel über mehrere Staffeln hinweg auf. Doch manchmal reicht auch nur eine einzige Staffel. So ist es auch bei „Firefly“. Doch jetzt dürfen Anhänger des Titels frohlocken.
Mehr „Firefly“ in Arbeit
Von „Firefly“ ist lediglich eine einzige Staffel 2002 erschienen. Doch die hat gereicht, um reichlich treue Fans zu finden, die der Serie bis heute die Treue halten. Diese haben auch 2005 die späte Fortsetzung der Weltraumabenteuer um Mal Reynolds und Co. in Form des Kinofilms „Serenity“ überhaupt möglich gemacht. Seitdem blieb es allerdings ruhig.
Bis jetzt. Denn wie das bekannte Branchenblatt „Deadline“ berichtet, befindet sich ein neues „Firefly“-Projekt in einem frühen Entwicklungsstadium. Das soll Hauptdarsteller Nathan Fillion selbst bei der Awesome Con verraten haben. Hierbei handelt es sich um eine animierte Serie, für die die bekannten Stars als Sprecher zurückkehren sollen. Neben Fillion betrifft das auch Adam Baldwin, Alan Tudyk, Gina Torres, Jewel Staite, Morena Baccarin, Sean Maher und Summer Glau.
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„Firefly“-Projekt ohne Joss Whedon
Fillion wird zusätzlich als Produzent mitwirken. Als Showrunner und Autoren sind Marc Guggenheim und Tara Butters an Bord, die bereits bei Marvel- und DC-Serien Erfahrung („Agent Carter“, „Arrow“) gesammelt und schon ein erstes Skript für die neue „Firefly“-Serie geschrieben haben.
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Joss Whedon, Schöpfer des Originals, wird dieses Mal nicht mehr dabei sein. Laut Fillion soll er dem Projekt seinen Segen gegeben haben. Whedon, der unter anderem fürs Kino auch zwei „Avengers“-Filme als Regisseur verantwortete, hat sich in den vergangenen Jahren rar gemacht, nachdem schwere Vorwürfe wegen schwierigen Verhaltens gegen ihn erhoben wurden.
Erstes Konzeptbild veröffentlicht
Die neue „Firefly“-Serie soll inhaltlich zwischen der Originalserie und dem Kinofilm angesiedelt sein. Dadurch wolle man gewährleisten, dass die Welt erweitert, aber zugleich die Kontinuität gewahrt wird. Ein erstes Konzeptbild ist bereits erschienen:
„Firefly“ wurde nach der ersten Staffel wegen initial schwacher Quoten abgesetzt, fand aber im Anschluss viele Fans durch die DVD-Veröffentlichungen. Bis heute gilt sie als Kult und wird des Öfteren zitiert, etwa mehrmals in „The Big Bang Theory“.