11. Dezember 2025, 14:13 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Im Wettrennen um die Streaming-Krone mischen hierzulande mehr Anbieter als je zuvor mit. Neben etablierten Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Video können hiesige Fans auch auf aus Deutschland stammende Angebote zurückgreifen. Einer der bekanntesten von ihnen ist die Streaming-Plattform des Senders RTL. Dieser bietet eine Vielzahl an Filmen und Serien, vor allem aus eigener Produktion. Doch demnächst wird RTL+ teurer – mal wieder.
RTL+ wird teurer – das sind die neuen Preise
Das berichtet jetzt unter anderem das „Handelsblatt“, das bereits von einer RTL-Sprecherin eine Bestätigung zur Thematik erhalten hat. Demnach wird gleich zu Beginn 2026 RTL+ teurer. Bislang ist die Rede von Mitte Januar, einen konkreten Termin gibt es für die Maßnahme aktuell nicht.
Neben neuen Preisen benennt das Unternehmen außerdem seinen Tarif ohne Werbung „Max“ in „Premium werbefrei“ um. Der Preis bleibt der gleiche, doch anders als früher umfasst das Abo kein Musik-Streaming mehr. Dafür müssen Kunden in Zukunft „RTL+ Musik“ abonnieren, was allerdings noch mal teurer als „Premium werbefrei“ ausfallen wird. Immerhin: Der „Basic“-Tarif bleibt von alldem unberührt, allerdings bietet dieser kein Live-TV, Live-Sport und auch keine Downloads.
Die neuen Preise ab Mitte Januar werden dann wie folgt aussehen:
- Basic – 5,99 Euro im Monat
- Premium – 9,99 Euro im Monat (+1 Euro)
- Premium werbefrei – 12,99 Euro im Monat (ohne Musik)
- RTL+ Musik – 14,99 Euro im Monat
Weg in die Profitabilität für RTL+
Bereits in den vergangenen Jahren ist RTL+ teurer geworden. Als Begründung für die neuerliche Preiserhöhung nennt Henning Nieslony, Chief Streaming Officer bei RTL Deutschland, das „stark“ ausgebaute Angebot des Streaming-Dienstes. Man würde sich mit den Anpassungen am Wettbewerb orientieren und zugleich mit dem Basic-Abo einer der günstigsten Anbieter bleiben.
Auch interessant: Amazon Prime Video erhält RTL+ – lohnt sich das Abo?
Bis Ende 2026 peilt RTL etwa acht Millionen zahlende Nutzer an, um die Plattform insgesamt endlich profitabel zu machen. Das soll auch dem Konzern insgesamt helfen, der sich derzeit im Umbruch befindet. Erst vor einer Woche kündigte man die Streichung von 600 Stellen an, um die wegbrechenden Werbeerlöse im Fernsehen zu kompensieren.