22. April 2026, 9:40 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Bei Streaming-Abos bleibt selten lange alles beim Alten. Auch bei Joyn gibt es jetzt Änderungen, die vor allem für diejenigen relevant sind, die bei Laufzeiten flexibel bleiben wollen.
Joyn baut sein kostenpflichtiges Angebot um. Wer das Abo künftig ohne lange Bindung nutzen möchte, zahlt bei einem neuen Abschluss 8,99 Euro im Monat. Bislang waren es 6,99 Euro. Zugleich bekommt das bisherige Angebot Joyn Plus+ einen neuen Namen. Künftig läuft das werbefinanzierte Bezahlmodell unter der Bezeichnung Joyn+.
Jahresmodell bleibt beim bekannten Preis
Neben dem teureren Monatsmodell startet auch ein Jahresabo. Beim rechnerischen Monatspreis bleibt es dort bei rund 6,99 Euro. Damit gibt es weiterhin eine Variante, die sich am bisherigen Preis orientiert. Sie richtet sich an alle, die den Dienst regelmäßig nutzen und dafür eine längere Laufzeit in Kauf nehmen.
Am Paket selbst wird kaum etwas verändert. Enthalten bleiben weiter Live-TV, Mediatheken-Inhalte, exklusive Serien und zusätzliche Sender. Bei mehreren Punkten bleibt Joyn+ aber begrenzt. So gibt es auch künftig keine Wiedergabe in 4K, sondern nur in HD. Pro Konto lassen sich höchstens vier Geräte verwenden, wobei vier parallele Streams möglich sind. Werbung verschwindet mit dem Abo nicht vollständig, daher kann es weiterhin Unterbrechungen geben.
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Downloads kommen, aber nur eingeschränkt
Neu im Paket ist eine Speicherfunktion für ausgewählte Inhalte. Sie lässt sich auf Smartphones und Tablets nutzen, allerdings nur mit festen Grenzen. Mehr als zehn Filme oder Folgen können dort nicht abgelegt werden. Hinzu kommt ein Zeitlimit von 30 Tagen. Wird ein gespeicherter Titel gestartet, bleibt er danach noch 48 Stunden verfügbar. Außerdem gilt die Funktion nicht für das komplette Angebot.
Bestandskunden behalten vorerst ihre Konditionen
Die neuen Funktionen will der Anbieter nach und nach in bereits laufende Abos bringen. Deshalb werden sie zunächst nicht auf jeder unterstützten Plattform bereitstehen. Erst in den kommenden Wochen soll alles vollständig eingeführt sein.
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Wer bereits Kunde ist, profitiert dabei in zweierlei Hinsicht, wie „Golem“ erfahren hat. Zum einen kommen die neuen Funktionen auch in bestehende Abos. Zum anderen bleibt der bisherige Monatspreis von 6,99 Euro zunächst erhalten, solange keine Kündigung erfolgt.