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Wird Streaming-Dienst DAZN bald noch teurer?

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DAZN äußert sich nicht ganz eindeutig zum Thema Preiserhöhung.Foto: Getty Images

Die endgültige Preiserhöhung bei DAZN ist erst wenige Wochen her, da gibt es bereits Gerüchte um eine weitere Steigerung der Gebühren.

Zum Beginn des Jahres 2022 sorgte die Nachricht, dass DAZN seine Preise anhebt, für ordentlich Wirbel. Grund war vor allem die Höhe, in der die Steigerung erfolgte. Der Preis verdoppelte sich nämlich von bis dato 14,99 Euro auf dann 29,99 Euro pro Monat. Das Jahresabo kostet nun 274,99 Euro statt 149,99 Euro. Zuerst galt diese Anpassung nur für Neukunden, seit dem 1. August 2022 aber auch für bereits zahlende Abonnenten. Allerdings befürchten viele, dass unter anderem aufgrund der Inflation DAZN bald eine weitere Preiserhöhung planen könnte. Was ist dran?

Preiserhöhung bei DAZN hat viele verärgert

Die Erhöhung der Abo-Preise um 100 Prozent sorgte bei DAZN-Kunden für Unmut. Die seit Mai 2022 amtierende DAZN-Chefin Alice Mascia sagt allerdings, dass die Preise schon deutlich früher hätten angehoben werden müssen. In erster Linie dürfte das mit den gestiegenen Kosten für Lizenzen zu tun haben. Der Streaming-Dienst zeigt viel Fußball verschiedenster Ligen.

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Mascia sagt außerdem in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: „Wir haben vor sechs Jahren mit zehn Euro im Monat angefangen, inzwischen haben wir aber ein sehr viel größeres Programm, sehr viel mehr Rechte, auch im Premium-Segment, und auch ein qualitativ deutlich besseres Produkt.“ Eine Preiserhöhung auf das Doppelte ist dennoch ungewöhnlich. Wer umfassend Fußball schauen möchte, muss dementsprechend ordentlich in die Tasche greifen. 30 Euro für DAZN, nochmal 30 Euro für Sky, 8 Euro für Amazon Prime und seit Neuestem auch 5 Euro für RTL+ ergeben 73 Euro – pro Monat!

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Könnte DAZN bald nochmal die Preise anheben?

Tatsächlich scheint die Preiserhöhung DAZN aber immer noch nicht „profitabel“ zu machen. Das geht zumindest aus den Aussagen Mascias hervor. Außer Fußball kann bei dem Streaming-Dienst noch diverse andere Sportarten wie Tennis, American Football, Basketball, Boxen, Handball und vieles mehr sehen. Bisher ist es allerdings leider nicht möglich, Pakete einzelner Sportarten zu buchen und so Geld zu sparen. Teuer dürften nämlich vor allem die Lizenzen der großen Ligen sein.

Um diese Kosten zu decken und Gewinn zu machen, hält sich DAZN die Option einer weiteren Preiserhöhung tatsächlich offen. „DAZN will von heute an gerechnet in zwölf bis achtzehn Monaten profitabel sein“, sagt Mascia. „Das ist unser Ziel, vielleicht klappt es auch ein wenig früher.“ Es ist also durchaus möglich, dass bis Ende 2023 die Abo-Kosten nochmals steigen. Vielleicht baut DAZN sein Abo-Modell aber auch aus und bietet Kunden mehr Buchungsmöglichkeiten; dazu äußerte sich die Mascia allerdings nicht. Als relativ ausgeschlossen gilt jedoch eine sehr zeitnahe Preiserhöhung.

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