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Neue Nutzungsbedingungen erklärt

PayPal ändert AGB – das müssen Nutzer jetzt wissen

PayPal-Nutzungsbedingungen
Anstehende Änderungen bei PayPalFoto: Getty Images

PayPal-Nutzer erhielten in diesen Tagen eine E-Mail des Zahlungsdienstes. Darin geht es um anstehende Anpassungen der Nutzungsbedingungen.

PayPal ändert und optimiert seine Nutzungsbedingungen bzw. AGB immer mal wieder. Mal gibt es größere Neuerungen, mal ändert sich eher wenig. In jedem Fall können Anpassungen, je nach Nutzungsverhalten, potenziell jeden Kunden betreffen. Bei den aktuell angekündigten Neuerungen handelt es sich eher um kleine Konkretisierungen der AGB. Doch auch dort findet man Interessantes.

Änderungen der PayPal-Nutzungsbedingungen zum 28. Januar

Insgesamt sieben Änderungen verkündet PayPal auf seiner Homepage. TECHBOOK ordnet diese für Sie ein.

Mit Wirkung zum 28. Januar 2022:

  1. werden die Bedingungen für den PayPal-Käuferschutz und den PayPal-Verkäuferschutz jeweils auf gesonderte Webseiten verlegt. Die Bedingungen für diese Programme werden von Ihnen gleichzeitig mit Ihrer Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen angenommen, deren Bestandteil sie bleiben. Die Verlegung dient lediglich der leichteren Auffindbarkeit und Navigierbarkeit der Bedingungen.

    TECHBOOK meint: Eine sinnvolle Anpassung, wenn sie dem besseren Überblick dient. Die PayPal-Nutzungsbedingungen bleiben im Großen und Ganzen aber wohl eher unübersichtlich. Das liegt an der schieren Länge.
  2. wird der PayPal-Verkäuferschutz dahingehend überarbeitet, dass klargestellt wird, dass der Versand- und Lieferbeleg auch eine online überprüfbare Sendungsnummer enthalten muss.

    TECHBOOK meint: Absolut sinnvolle Neuerung. Beim Verkäuferschutz dürfen keine Unklarheiten bleiben. Jeder Schritt zu mehr Klarheit und damit Sicherheit ist hier willkommen.
  3. wird klargestellt, dass die missbräuchliche Nutzung unseres Online-Konfliktlösungsverfahrens, des PayPal-Käuferschutzes und/oder des PayPal-Verkäuferschutzes verbotene Aktivitäten gemäß der Definition in den Nutzungsbedingungen sind.

    TECHBOOK meint: Ein weiterer kleiner Schritt, um Käufer- und Verkäuferschutz zu stärken.
  4. wird klargestellt, dass Ihnen für Konflikte, bei denen alle Voraussetzungen des PayPal-Verkäuferschutzes erfüllt sind, keine Standard-Konfliktgebühr berechnet wird.

    TECHBOOK meint: Wie schon bei Punkt 3, optimiert PayPal hier das Konfliktlösungsverfahren weiter. Es ist nicht zuletzt besonders wichtig, bei Streitigkeiten klare Regeln festzulegen.
  5. wird klargestellt, dass eine Mindestreserve auch als einmalig im Voraus entnommene Reserve bezeichnet wird.

    TECHBOOK meint: Hier geht es offenbar lediglich um die Änderung einer Bezeichnung. Doch was ist eine Mindestreserve überhaupt? Es handelt sich um einen Geldbetrag, den PayPal vom verfügbaren Guthaben einbehält. Dieser steht dem Nutzer dann nicht zur Verfügung. Das geschieht laut PayPal in folgenden Fällen: „Wir können jederzeit eine Reserve auf Ihrem PayPal-Konto bilden, wenn wir der Meinung sind, dass mit Ihnen, Ihrem PayPal-Konto, Ihrem Geschäftsmodell oder Ihren Transaktionen ein hohes Risiko verbunden ist.“ Und weiter: „Wir entscheiden über die Bildung einer Reserve auf Grundlage von internen und externen Faktoren.“
  6. werden 14 weitere Währungen für Abbuchungen von einem PayPal-Konto eingeführt und die Mindest- und Höchstgebühren, die bei Abbuchungen in diesen Währungen anfallen können, präzisiert.

    TECHBOOK meint: PayPal wird noch internationaler. Für Nutzer mit Verwandten oder Bekannten im Ausland eine gute Neuerung. Um welche 14 Währungen es sich handelt, konnten wir leider nicht aus den Nutzungsbedingungen entnehmen
  7. wird die Definition des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) durch Aufnahme einer Liste der Märkte/Regionen, die Teil des EWR sind, präzisiert.

    TECHBOOK meint: Die Präzisierung ist für Nutzer sicherlich hilfreich. Grundsätzlich handelt es sich beim EWR um die EU-Länder + Island, Norwegen, Liechtenstein.

Vergangene Anpassung der PayPal-Nutzungsgebühren

Wie bereits erwähnt, greifen die Punkte oben ab dem 28. Januar 2022. Bereits seit 10. November 2021 gelten folgende Änderungen, die TECHBOOK bereits in einem Artikel erklärt hat.

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