15. Januar 2026, 17:51 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
PayPal-Nutzer geben oft mehr preis, als ihnen bewusst ist – etwa ihre Einkäufe. Der Zahlungsdienstleister sammelt Daten, die Rückschlüsse auf persönliche Vorlieben zulassen. Wer nicht möchte, dass diese Informationen zu Werbezwecken verwendet oder gar weitergegeben werden, kann dies in wenigen Schritten verhindern.
Was und wo jemand einkauft, verrät viel über ihn – und genau diese sensiblen Informationen können laut Stiftung Warentest auch bei PayPal in falsche Hände geraten. Der Zahlungsdienstleister nutzt nicht nur Aktivitäts- und Profilinformationen, sondern auch die Einkaufshistorie seiner Kunden, um personalisierte Werbung zu ermöglichen. Dabei werden diese Daten mitunter an Werbepartner weitergegeben.
Wer das nicht möchte, kann in den Kontoeinstellungen die Weitergabe und Nutzung dieser Daten einschränken. Der Blick in die entsprechenden Optionen lohnt sich – vor allem für Nutzer, die Wert auf Datenschutz legen.
In drei Schritten zu mehr Kontrolle
Um die personalisierte Werbung bei PayPal zu deaktivieren, genügt eine kurze Anpassung der Einstellungen. So geht’s:
- Zuerst im PayPal-Konto einloggen.
- Unter „Einstellungen“ den Bereich „Daten und Datenschutz/Personalisierte Angebote und Werbung“ aufrufen.
- Dort die beiden Optionen „Personalisierte Angebote von uns“ sowie „Personalisierte Werbung von unseren Werbepartnern“ überprüfen.
Ein entscheidender Hinweis dabei: Die Farbgebung der Schieberegler ist wichtig. Ist der Schalter schwarz hinterlegt, bedeutet das Zustimmung. Bei grauer Hinterlegung hingegen ist die Funktion deaktiviert. Erst wenn beide Regler grau angezeigt werden, ist sichergestellt, dass weder PayPal noch seine Partner personalisierte Werbung auf Basis der gesammelten Daten anzeigen dürfen.
PayPal-Einstellungen regelmäßig prüfen
Datenschützer weisen zudem darauf hin, dass solche Einstellungen regelmäßig überprüft werden sollten. Bei Updates der Nutzungsbedingungen oder neuen Funktionen kann es vorkommen, dass Optionen zur Datennutzung angepasst oder erneut abgefragt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein PayPal-Konto daher in festen Abständen kontrollieren – insbesondere nach größeren Änderungen am Dienst oder nach längerer Inaktivität.
Mit Material von dpa