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Geld in 10 Sekunden

ING bringt lang erwartete Funktion! Echtzeitüberweisung jetzt kostenlos für alle

Geld können ING-Kunden jetzt innerhalb von Sekunden auf ein anderes Konto überweisen
Geld können ING-Kunden jetzt innerhalb von Sekunden auf ein anderes Konto überweisen Foto: picture alliance / photothek | Thomas Koehler/photothek.de
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

10. September 2025, 13:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Kurz vor dem gesetzlich festgelegten Stichtag schaltet die ING ihre Banking-App für Echtzeitüberweisungen frei. Der Dienst steht ab sofort allen Kunden kostenlos zur Verfügung.

Am 9. September hat die ING die App-Version 8.36.1 für iOS veröffentlicht, zeitgleich startete laut Bank auch das Android-Update, das sukzessive ausgerollt wird. In der Liste der Neuerungen fällt insbesondere ein Punkt auf: „Mit der Echtzeitüberweisung Geld in wenigen Sekunden senden und empfangen“. Bankkunden können somit ab sofort Geldbeträge innerhalb von höchstens zehn Sekunden auf ein anderes Konto überweisen. Damit setzt die ING eine gesetzliche Vorgabe bereits vor dem Stichtag im Oktober 2025 um.

ING setzt gesetzliche Pflicht zur Echtzeitüberweisung um

Die Funktion steht unabhängig vom Wochentag oder der Uhrzeit für alle Girokonten der ING zur Verfügung, auch im Online-Banking über den Browser. Echtzeitüberweisungen sind kostenfrei und können bis zu einem Tageslimit von 10.000 Euro durchgeführt werden. Dieses lässt sich individuell anpassen, ist standardmäßig aber auf 2000 Euro festgelegt. Nutzer müssen lediglich bei der Überweisung ein entsprechendes Häkchen setzen, um den Vorgang in Echtzeit auszuführen.

Ab dem 9. Oktober 2025 sind alle Banken im Euroraum verpflichtet, Echtzeitüberweisungen sowohl entgegenzunehmen als auch auszuführen – und das zum Preis klassischer SEPA-Überweisungen. Da diese in der Regel kostenlos sind, dürfen auch für Instant Payments keine zusätzlichen Gebühren erhoben werden.

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Bereits seit April 2022 konnten ING-Kunden Echtzeitüberweisungen empfangen. Seit April 2024 war das Versenden solcher Zahlungen nur für Nutzer des „Girokonto Future“ möglich. Mit der aktuellen Umstellung erfüllt die ING die gesetzliche Vorgabe nun frühzeitig.

Neue Sicherheitsprüfung ab Oktober

Zum Schutz vor Betrug wird ab dem 9. Oktober 2025 zusätzlich der sogenannte IBAN-Name-Check verpflichtend. Dabei überprüft die Bank automatisch, ob Name und IBAN des Empfängers übereinstimmen. Bei Unstimmigkeiten erhält der Nutzer eine Warnung, die Überweisung kann jedoch dennoch durchgeführt werden – auf eigenes Risiko.

Neben der Echtzeitüberweisung arbeitet die ING auch an weiteren Funktionen. So soll 2026 eine eigene Kreditkarte eingeführt werden. Zudem wird mit Wero ein zusätzlicher Überweisungsweg angeboten, allerdings mit einem deutlich niedrigeren Tageslimit von 500 Euro.

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