26. Dezember 2025, 12:58 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Phishing-Angriffe sind eine bekannte Betrugsmasche, bei der Kriminelle versuchen, durch gefälschte Nachrichten an persönliche Daten zu gelangen. Eine neue Variante zielt nun auf DHL-Kunden ab. Hierbei werden gefälschte Abholscheine verwendet, um die Opfer zu täuschen. Diese Masche gewinnt insbesondere in der Online-Shopping-Saison an Bedeutung.
Gefälschte DHL-Abholscheine
Die klassischen gelben Abholscheine von DHL sind für viele ein vertrauter Anblick. Wenn ein Paket nicht zugestellt werden kann, hinterlassen Zusteller diesen Hinweis. Betrüger nutzen nun täuschend echte Nachbildungen dieser Scheine, um Kunden zu täuschen. Der entscheidende Unterschied: Auf diesen gefälschten Scheinen befindet sich ein QR-Code, der gescannt werden soll, um eine neue Zustellung zu vereinbaren.
Beim Scannen des Codes landen die Nutzer jedoch nicht auf einer offiziellen Seite, sondern auf einer gefälschten Website, die persönliche Daten wie Name, Adresse und Bankverbindungen abfragt. Diese betrügerische Seite ist der echten DHL-Seite täuschend ähnlich nachempfunden.
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Die zunehmende Professionalität von Phishing
Eine neue Form des Phishings ist das sogenannte „Quishing“, das den Einsatz von QR-Codes umfasst. Diese Methode wird auch über E-Mails, SMS oder gefälschte Social-Media-Profile verbreitet. Jens-Uwe Hogardt, Sprecher von DHL, erklärt, dass die Maschen immer professioneller werden.
Offizielle DHL-Nachrichten stammen nur von bestimmten E-Mail-Endungen wie „@dhl.com“ oder „@dhl.de“. Nachrichten von Anbietern wie Gmail oder Yahoo sind Fälschungen. Außerdem führen Links in offiziellen DHL-Mails nur zu bestimmten sicheren Websites. Die Paketverfolgung sollte stets über die offizielle DHL-Website oder deren App erfolgen.
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Empfehlungen und Schutzmaßnahmen
Betroffene Nutzer sollten den Vorfall umgehend bei der Polizei und dem DHL-Kundenservice melden. Zudem wird geraten, sofort das Passwort zu ändern und niemals persönliche Daten über unbekannte Links preiszugeben. Diese Maßnahmen helfen, den Schaden zu begrenzen und zukünftige Betrugsversuche zu verhindern.