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Safe-Browsing-Modus

Google stattet Chrome mit verbessertem Phishing-Schutz aus

Mit einer neuen Warnung will Google Chrome-User schützen
Mit einer neuen Warnung möchte Google Chrome-User besser schützen Foto: Getty Images

26. Oktober 2026, 8:03 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Phishing-Seiten wirken zunehmend täuschend echt und werden nicht immer rechtzeitig als Gefahr erkannt. Google reagiert mit einem stärkeren Schutz für Chrome: Zusätzliche KI-Funktionen sollen den erweiterten Safe-Browsing-Modus verbessern.

Chrome spürt Phishing-Seiten auf

Wie Google in seinem offiziellen Blog mitteilt, warnt Chrome künftig, wenn eine Website typische Merkmale eines Betrugs zeigt, aber noch nicht eindeutig als gefährlich gilt. Statt der bekannten roten Warnseite erscheint in solchen Fällen ein Pop-up. Für die Prüfung nutzt Google ein serverseitiges Gemini-Modell. Die Daten werden also nicht lokal auf dem PC verarbeitet, sondern auf den Google-Servern. Gemini analysiert unter anderem die dargestellten Marken und versucht, die mutmaßliche Absicht einer Website einzuschätzen.

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Zusammen mit der Vertrauenswürdigkeit der aufgerufenen Web-Domain und weiteren Sicherheitssignalen soll Safe Browsing die Gefahrensituation bewerten und abwägen, wie wahrscheinlich ein Betrugsversuch ist. Laut Google werden dabei übertragene Seiteninhalte nicht gespeichert und nicht für das Training der Modelle genutzt.

Chrome erkennt auch ClickFix-Tricks

Der erweiterte Safe-Browsing-Schutz von Google soll zudem sogenannte ClickFix-Angriffe erkennen. Dabei versuchen Betrüger, User zum Kopieren und Ausführen von Befehlen zu bewegen – unter dem Vorwand, ein Computerproblem zu beheben.

Kopiert ein Nutzer einen verdächtigen Befehl, analysiert Chrome diesen. Zuvor entfernt der Safe-Browsing-Modus persönliche Informationen aus den übertragenen Daten. Erkennt Chrome eine Gefahr, erscheint eine Warnung. Google rollt die Neuerungen aktuell für den Browser aus.

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