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Mozilla integriert VPN in Firefox! Mehr Sicherheit ohne Extra-Software

Smartphone mit Firefox Logo
Firefox integriert ein VPN direkt im Browser und spart Zusatzsoftware Foto: SOPA Images/ Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

24. März 2026, 18:03 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Ob im Café, im Zug oder im heimischen WLAN: Beim Surfen im Internet entstehen digitale Spuren. Viele Nutzer greifen daher auf ein VPN zurück, um ihre Verbindung zu verschlüsseln und die eigene IP-Adresse zu verbergen.

Mit einer kommenden Version von Firefox wird ein VPN direkt im Browser integriert. Eine separate Software ist dafür nicht mehr erforderlich. Die neue Funktion soll das Surfen sicherer machen und den Zugriff vereinfachen.

Start mit Firefox 149 geplant

Die Einführung der neuen Funktion ist für Version 149 von Firefox vorgesehen. Laut Mozilla soll diese am 25. März 2026 erscheinen. Das VPN lässt sich direkt über die Benutzeroberfläche des Browsers aktivieren und arbeitet anschließend im Hintergrund.

Ist die Funktion aktiv, wird der Datenverkehr über Server des Anbieters geleitet. Dadurch können Webseiten und Internetanbieter die tatsächliche IP-Adresse nicht ohne Weiteres erkennen. Grundlage ist der bereits bekannte Mozilla-VPN-Dienst, der bislang separat angeboten wurde und nun direkt in den Browser integriert wird.

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Einschränkungen bei der Nutzung

Trotz der Bezeichnung handelt es sich technisch nicht um ein vollwertiges VPN. Der Anbieter beschreibt die Lösung selbst als Proxy. Dieser leitet ausschließlich den Datenverkehr innerhalb des Browsers um. Andere Anwendungen oder Systemprozesse auf dem Gerät bleiben unberücksichtigt.

Für gelegentliches Surfen kann das kostenlose Angebot ausreichend sein. Bei intensiver Nutzung zeigen sich jedoch klare Grenzen:

  • Das kostenlose Datenvolumen beträgt 50 Gigabyte im Monat.
  • Datenintensive Anwendungen wie Streaming verbrauchen das Kontingent schnell.
  • Geoblocking lässt sich in der Regel nicht umgehen.

Für weitergehende Anforderungen sind in der Praxis daher kostenpflichtige Premium-VPNs notwendig.

Für die Nutzung der kostenlosen Variante wird ein Mozilla-Konto benötigt. Zum Start soll das Angebot unter anderem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA verfügbar sein.

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Weitere neue Funktionen im Browser

Neben dem integrierten VPN bringt Firefox 149 zusätzliche Neuerungen. Dazu gehört eine Split-View-Ansicht, mit der sich zwei Webseiten parallel in einem Fenster darstellen lassen. Dies erleichtert den Vergleich von Inhalten oder das Übertragen von Informationen.

Ergänzend arbeitet Mozilla an einer Notizen-Funktion für Tabs, mit der sich Hinweise zu geöffneten Seiten speichern lassen. Ebenfalls neu ist das KI-Werkzeug „Smart Window“. Es liefert auf Wunsch Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleiche direkt während des Surfens, ohne dass die aktuelle Seite verlassen werden muss.

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