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Facebook-Nutzer aufgepasst

4 Euro für einen Laptop? Warum dieses Angebot nur Abzocke ist

Vier Euro Laptop Facebook Scam
Dieses 4-Euro-Laptop-Angebot ist Betrug Foto: Getty Images/500px Plus
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Andy Voß

18. Januar 2026, 8:34 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Facebook-Anzeigen locken derzeit gezielt Menschen ab 45 Jahren mit einem angeblichen Schnäppchen: einem Laptop von MediaMarkt für nur vier Euro. Was verlockend klingt, ist in Wahrheit Betrug.

Die Masche ist nicht neu. Bereits seit September 2025 kursieren ähnliche Fake-Angebote, bei denen Nutzer ab 40 Jahren mit einem angeblichen 2-Euro-Laptop geködert wurden. Nun haben die Betrüger das Konzept leicht angepasst und zielen mit einem neuen Alterslimit und einem höheren Betrag auf weitere Opfer.

So funktioniert der 4-Euro-Betrug

Wie das Portal „Mimikama“ berichtet, schalten die Täter erneut Anzeigen auf Facebook. Zu sehen sind Paletten mit Laptops, daneben eine Frau im MediaMarkt-Shirt. Der Begleittext verspricht, dass Menschen ab 45 Jahren nach der Teilnahme an einer kurzen Umfrage einen der abgebildeten Laptops für vier Euro erhalten sollen.

Diese Geschichte ist frei erfunden. Es gibt weder die beworbenen Geräte noch eine Aktion von MediaMarkt. Die Anzeigen dienen ausschließlich dazu, Nutzer auf betrügerische Webseiten zu lenken. Dort werden zunächst persönliche Daten über eine Umfrage abgefragt. Anschließend sollen die angeblichen Versandkosten von 4 Euro per Kreditkarte bezahlt werden.

Genau hier liegt die eigentliche Gefahr: Mit der Eingabe der Zahlungsdaten verschaffen sich die Kriminellen Zugriff auf sensible Informationen. In vielen Fällen bleibt es nicht bei der kleinen Abbuchung, sondern es folgen weitere, deutlich höhere Belastungen.

So schützt man sich vor der Masche

Bei extrem günstigen Angeboten ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Kleine Gutscheine oder geringe Beträge für Umfragen sind möglich, hochwertige Technik zum Mini-Preis jedoch nicht.

Verdächtige Aktionen sollten vor der Eingabe persönlicher Daten geprüft werden. Oft finden sich online bereits Warnungen zu bekannten Betrugsmaschen. Auch die Internetadresse liefert Hinweise: Passt sie nicht zum angeblichen Anbieter, handelt es sich meist um eine Fälschung.

Zusätzlichen Schutz bieten Sicherheitsprogramme und Passwort-Manager. Werden Daten nicht automatisch eingefügt, obwohl die Seite angeblich bekannt ist, sollte das misstrauisch machen.

Kommt es dennoch zu einem Betrug, sollte die Kreditkarte sofort gesperrt, das Konto überprüft und die Bank informiert werden. Aufmerksamkeit bleibt der beste Schutz – echte Schnäppchen tauchen nur selten in Facebook-Anzeigen auf.

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