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Millionen Dateien betroffen

Microsoft schaltet Kult-Programm ab – viele merken es erst jetzt

Microsoft-Logo und weißer Microsoft-Schriftzug an der Glasfassade eines Bürogebäudes. Im Vordergrund sind unscharfe grüne Blätter und Äste zu sehen, die den unteren und seitlichen Bildbereich teilweise verdecken.
Microsoft stellt Publisher ein. Alte PUB-Dateien sollten deshalb rechtzeitig als PDF gesichert werden. Foto: Getty Images
Przemyslaw Szymanski

14. Oktober 2026, 13:54 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Microsoft hat den Support für Publisher eingestellt. Wer noch alte Flyer, Einladungen oder andere Entwürfe gespeichert hat, sollte sich jetzt um seine pub-Dateien kümmern.

Seit dem 14. Oktober 2026 ist Microsoft Publisher offiziell ein Auslaufmodell. Einen Tag zuvor, am 13. Oktober 2026, endete der Support für Publisher 2021 sowie Office 2021 für Privat- und Geschäftskunden. Microsoft stellt damit Sicherheitsupdates, Fehlerkorrekturen und technische Unterstützung ein.

Die Kaufversion mit unbefristeter Lizenz lässt sich zwar weiterhin installieren und verwenden. Sicherer wird der Einsatz dadurch aber nicht. Neu entdeckte Schwachstellen werden nicht mehr per Update geschlossen und können damit zum Sicherheitsrisiko werden. Auch aus Microsoft 365 verschwindet Publisher. Microsoft entfernt das Layout-Programm per Update aus der Abo-Version.

Alte Publisher-Dateien besser als PDF sichern

Das Support-Ende betrifft vor allem Nutzer, die noch ältere Dokumente im Publisher-Format mit der Dateiendung „.pub“ gespeichert haben. Microsoft empfiehlt, benötigte Entwürfe als PDF zu sichern, solange eine funktionsfähige Publisher-Version zur Verfügung steht. Dazu wird das Dokument geöffnet und über „Datei“ sowie „Speichern unter“ als PDF gespeichert.

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Die erstellte PDF-Kopie lässt sich anschließend auch ohne Publisher öffnen, ansehen und ausdrucken. Alte Einladungen, Flyer, Visitenkarten oder andere Entwürfe bleiben auf diese Weise zumindest als nutzbare Datei erhalten. Wer noch wichtige pub-Dateien gespeichert hat, sollte deshalb prüfen, welche Dokumente künftig noch gebraucht werden.

Word und PowerPoint sollen Publisher ersetzen

Soll ein alter Publisher-Entwurf weiterhin bearbeitet werden, gibt es ebenfalls eine Möglichkeit. Laut Microsoft lässt sich die zuvor erstellte PDF-Datei in Word öffnen und dort in ein Word-Dokument umwandeln. Das funktioniert vor allem bei Dateien gut, die überwiegend aus Text bestehen.

Bei komplexeren Layouts kann die Konvertierung allerdings Probleme verursachen. Grafiken und andere Elemente können verrutschen, ganze Seiten erscheinen möglicherweise nur als Bild. Der darauf enthaltene Text lässt sich dann nicht bearbeiten. Das Ergebnis sollte deshalb anschließend genau kontrolliert werden. Für neue Projekte verweist Microsoft auf andere Office-Programme: Word eignet sich demnach etwa für Umschläge und Etiketten, PowerPoint für Poster und Banner.

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