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Besonderer Schutz

Neue SSD hat Fernzünder zur Selbstzerstörung

Platine mit Computerchip in Flammen
Es gibt eine neue SSD, die man auch aus der Ferne zerstören kann (Symbolfoto) Foto: Getty Images
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Woon-Mo Sung
Redakteur

10. Juni 2026, 11:38 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Auf externe Festplatten möchte man für gewöhnlich wichtige Daten sichern, damit diese auch ja nicht verloren gehen, sollte etwas mit dem Rechner passieren, oder nur als Backup. Unerlaubter Zugriff sollte demnach nicht möglich sein. Für den Fall der Fälle hat der Hersteller Teamgroup eine SSD entwickelt, die über eine Selbstzerstörung verfügt – zur Not auch aus der Ferne.

SSD von Teamgroup per Knopfdruck zerstören

Bei der neuen externen SSD von Teamgroup handelt es sich genauer gesagt um das Modell T-Create Expert P35SG. Dieses hat der Hersteller jetzt auf der Computex 2026 im taiwanesischen Taipeh vorgestellt. Das Modell ist somit der Nachfolger des T-Create Expert P35S, das ebenfalls bereits über einen Selbstzerstörungsmodus zum Schutz verfügte.

Vornehmlich ist die Funktion dazu gedacht, besonders sensible Daten im Notfall schnell und einfach unwiederbringlich zu zerstören, damit sie nicht in falsche Hände geraten. Zu diesem Zweck gibt es einen zweistufigen Knopf, den man drücken und schieben muss. Dabei ist sichergestellt, dass man ihn nicht versehentlich betätigt, und zusätzlich gibt es auch ein visuelles Warnsignal.

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Fernzündung neu dabei

Neu dabei ist außerdem die Möglichkeit, im Falle des Verlustes die Selbstzerstörung auch aus der Ferne zu aktivieren, wie Teamgroup zur neuen SSD schreibt. Zugleich erhalten Nutzer Status-Updates in Echtzeit, um sich über den Zerstörungsfortschritt auf dem Laufenden zu halten und sich dadurch sicherer zu fühlen.

Wie „TechRadar“ zusätzlich berichtet, sorgt ein integriertes 4G-LTE-Modem für die Funktionalität, unabhängig von einem angeschlossenen Computer oder einem verwaltenden Netzwerk. Das soll die erfolgreiche Zerstörung garantieren, selbst wenn ein Host dem Laufwerk Einschränkungen auferlegen möchte. Diese kann es einfach umgehen.

Stromschlag zerstört SSD auch physisch

Da der Zerstörungsprozess einzig auf der Hardware-Ebene stattfindet, ist das System auch weniger anfällig für Unterbrechungen durch eine Software. Die SSD verfügt überdies über eigene Energiereserven, um sicherzustellen, dass die Informationen auch beim plötzlichen Abkoppeln vernichtet werden. Zu dem Vorgang gehört außerdem die physische Zerstörung des Gerätes durch einen ausreichend starken Stromstoß.

Teamgroup verspricht, dass die gelöschten Dateien dann nicht einmal mehr auf forensischem Wege wiederhergestellt werden können. Wann genau die T-Create Expert P35SG auf den Markt kommt, geht aber aus der Pressemitteilung nicht hervor.

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