Kostenfalle

Warum Sie Prepaid-Anbietern keine Bankdaten geben sollten

SIM-Karte
Prepaid-Tarife schützen vor zu hohen Kosten. Aber nur, wenn das Guthaben auch wirklich aufgebraucht werden kann.
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Bei Prepaid-Tarifen sind die Kosten eigentlich übersichtlich: Nur vorher aufgeladenes Geld kann zum Telefonieren und Surfen verwendet werden. Wer dennoch eine Bankverbindung hinterlegt, läuft Gefahr, ungewollt mehr auszugeben.

Allnet-Flat hier, Datenvolumen da. Viele Leute möchten mit ihrem Handy einfach nur telefonieren und vielleicht ab und zu eine SMS verschicken. Dafür eignen sich Prepaid-Tarife besonders gut, denn sie haben weder eine Grundgebühr noch eine Mindestlaufzeit.

Doch Prepaid ist nicht gleich Prepaid – darauf weist das Telekommunikationsportal „Teltarif.de“ hin. Kunden sollten bei Prepaid-Tarifen keine Kontodaten an den Anbieter preisgeben. Sonst verlieren Verbraucher schnell die Kontrolle über ihre Handykosten.

Falsche Prepaid-Angebote mit Abbuchung

Ist das aufgeladene Guthaben verbraucht, lassen sich von einer Prepaid-Karte keine weiteren Gebühren abbuchen – so zumindest bei seriösen Anbietern. Bei manchen Tarifen sollen Verbraucher allerdings zusätzlich ihre Bankdaten hinterlegen. Dann wird neues Guthaben automatisch aufgeladen, sobald es verbraucht ist. Oder man erhält nach Verbrauch des Volumens zusätzliche Datenpakete gebucht – egal, ob man sie braucht, oder nicht.

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Das kann zwar praktisch sein, doch es handelt sich dabei nicht wirklich um einen Prepaid-Tarif. Wer nicht von hohen Telefonkosten überrascht werden will, sollte daher auf seriöse Prepaid-Tarife zurückgreifen. Etwa die Angebote von Aldi-Talk, Vodafone CallYa oder der Telekom. Eine ausführliche Liste sortiert nach Netzen finden Sie bei „Teltarif“.  Echte Prepaid-Tarife können Sie immer über Gutscheine, in Tankstellen, Lotto-Geschäften oder Supermärkten aufladen.

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