Schon bemerkt?

Darum ist die Akku-Anzeige beim iPhone manchmal gelb

Manchmal wird das Akku-Anzeige des iPhones gelb – TECHBOOK erklärt, warum.
Foto: TECHBOOK

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Akku-Anzeige des iPhones gerne mal die Farbe wechselt? Mal ist sie weiß, dann mal rot und manchmal sogar gelb – TECHBOOK erklärt, was es mit der gelben Akku-Anzeige auf sich hat.

Wer seinen iPhone-Akku regelmäßig in den einstelligen Prozentbereich manövriert und kaum über den Tag kommt, ohne das Smartphone zwischendurch mal an den Strom anzuschließen, der wird es schon einmal gesehen haben: Die Akku-Anzeige des iPhones ist auf einmal nicht mehr weiß, sondern gelb. Aber warum ist das so? TECHBOOK erklärt, was es damit auf sich hat.

Ab 20% Akku will das iPhone Energie sparen

Fällt der Akku unter 20 Prozent, dann meldet sich das iPhone von ganz allein und fragt, ob der Modus aktiviert werden soll. Verneint man diesen Dialog, dann bleibt das iPhone hartnäckig und fragt bei einem Akkustand von 10% ein weiteres Mal nach.

Das iPhone-Kontrollzentrum hat eine zweite Seite

Ist die Akku-Anzeige also gelb, dann befindet sich das iPhone im Stromsparmodus. Um die Deaktivierung dieses Modus muss man sich übrigens nicht kümmern: Schließt man das Handy an den Strom an und der Ladestand steigt auf über 80%, dann wird das Stromsparmodus automatisch wieder deaktiviert.

Stromsparmodus ein- und ausschalten

Wer möchte, kann die Energiesparfunktion auch händisch aktivieren und deaktivieren: Dazu muss man nur die Einstellungen aufrufen und hier auf „Batterie“ tippen. Hier findet man einen Schalter, mit dem man den Stromsparmodus entweder ein- oder ausschalten kann.


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Alternativ kann man auch Siri bitten, den Stromsparmodus zu aktivieren.

Diese Nachteile bringt der Energiesparmodus mit sich

Wer sich nun überlegt, den Stromsparmodus einfach dauerhaft eingeschaltet zu lassen, um leichter mit einer Ladung durch den Tag zu kommen, sollte wissen, wie das iPhone die längere Akkulaufzeit erkauft: Um Strom zu sparen, werden vom iPhone keine Emails über die Apple-E-Mail-App im Hintergrund abgerufen und grundsätzlich wird die Hintergrundaktualisierung von Apps eingeschränkt und automatische Downloads deaktiviert.

Außerdem kann Siri nicht mehr über den Sprachbefehl „Hey Siri“ aktiviert werden, visuelle Effekte der Benutzeroberfläche werden reduziert und das iPhone wird automatisch bereits nach 30 Sekunden gesperrt.

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Falls einen diese Einschränkungen nicht stören, spricht allerdings auch nichts dagegen, den Stromsparmodus dauerhaft eingeschaltet zu lassen. Push-Nachrichten von WhatsApp etwa werden nach wie vor zugestellt und auch sonst funktioniert das iPhone wie gewohnt – mit den genannten Einschränkungen. Allerdings schaltet sich das Stromsparmodus ab 80% Ladung automatisch wieder aus – will man ihn also dauerhaft eingeschaltet lassen, muss man ihn, nachdem das Handy am Strom war, immer wieder händisch einschalten.

Hält der Akku damit tatsächlich länger?

Ob der Stromsparmodus wirklich funktioniert, hat der Blogger Matt Birchler getestet, indem er eine Woche lang sein iPhone nur im Stromsparmodus benutzt hat und dann eine Woche komplett ohne – dabei hat er den Akkustand seines iPhones genau dokumentiert. Sein Ergebnis: Mit aktiviertem Stromsparmodus fiel der Akkustand zu 38,7 Prozent langsamer – er funktioniert also tatsächlich.

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