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Polizei warnt

Nimm Deine Smartwatch bloß nicht mit zum Konzert!

Mann macht Crowdsurfing bei einem Konzert
Wer eine Smartwatch zum Rockkonzert mitnimmt, könnte Probleme verursachen Foto: Getty Images
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Woon-Mo Sung
Redakteur

27. Februar 2026, 11:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wer mit einer Smartwatch auf ein Konzert geht, sollte tunlichst vorher eine bestimmte Einstellung vornehmen. Andernfalls drohen Probleme, vor denen sogar die Polizei warnt.

Konzerte, ob in der Halle oder Open Air, sind immer eine schwer unterhaltsame Angelegenheit. Vor allem, wenn die Künstler so sehr in ihrem Element sind, dass sich die Energie auch auf das motivierte Publikum überträgt. Dann kann es besonders wild zugehen. Besitzer einer Smartwatch sollten allerdings vorher eine Vorsichtsmaßnahme berücksichtigen. Es drohen sonst Polizeieinsätze.

Smartwatch beim Konzert kann Fehlalarm auslösen

Das jedenfalls musste die Polizei im englischen Leicestershire feststellen. Im Juni 2025 gingen nämlich laut einem Facebook-Beitrag der Behörde knapp 700 mehr Notrufe ein als sonst üblich. Grund hierfür war das Download-Musikfestival, bei dem Metal-Bands aufgetreten sind. Offenbar trugen zahlreiche Besucher eine Smartwatch zu den Rockkonzerten – und die haben zahlreiche falsche Notrufe abgesetzt. Das könnte auch Besuchern anderer, ähnlich aufgebauter Konzerte blühen.

Denn bei Rockkonzerten kann es bisweilen äußerst rabiat zur Sache gehen. Etwa im sogenannten Moshpit, in dem sich Fans mit Wucht voneinander abstoßen. Offenbar ist dieser Brauch aber zu wild für eine Smartwatch. Denn moderne Geräte verfügen unter anderem über eine automatische Unfallerkennung, um im Notfall den Rettungsdienst zu informieren und so potenziell Leben zu retten. Beim Download Festival kam es aber zu keiner ernsthaften Notlage – die Besucher hatten lediglich sehr viel Spaß.

Das empfiehlt die Polizei

Wie die Polizei schreibt, musste sie alle falschen Notrufe wahrnehmen und beurteilen, wobei man letzten Endes selbst aktiv geworden war. Tatsächlich rief man einige Male zurück, um sich von der Lage vor Ort ein besseres Bild machen zu können und um sicherzustellen, dass tatsächlich kein Notfall vorliegt. Wie es weiter heißt, hinderten die falschen Anrufe nämlich das Personal daran, echte Notrufe anzunehmen.

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Damit sich so etwas bei einem anderen Konzert nicht wiederholt, sollten Eigentümer ihre Smartwatch vor dem Gig in den Flugmodus versetzen. Alternativ sollten Besitzer einfach allgemein die automatische Unfallerkennung vorübergehend ausschalten. Sollte es doch einmal zum Absetzen eines echten oder falschen Notrufs kommen, ist es ratsam, Anrufe von unterdrückten Nummern anzunehmen – es könnte sich um einen Rückruf der Einsatzkräfte handeln.

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