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Angebliche Gutschrift

Gefährliche Telekom-Mail kann das Bankkonto leerräumen

Eine Hand hält ein Smartphone mit einem roten Warnsymbol auf dem Display. Im roten Hintergrund sind Binärcodes sowie offene und geschlossene Vorhängeschlösser zu sehen.
Eine angebliche Gutschrift der Telekom dient Betrügern als Köder, um an persönliche Daten und das Online-Banking zu gelangen Foto: Getty Images
Przemyslaw Szymanski

2. November 2026, 10:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Eine vermeintliche Rückzahlung klingt zunächst nach einer guten Nachricht. Doch eine aktuelle Betrugsmasche nutzt genau dieses Versprechen, um an Online-Banking-Daten zu gelangen.

Die Masche startet mit einer E-Mail, die eine angebliche Gutschrift der Telekom verspricht. Vor dem Betrugsversuch warnt das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe. In einer Mitteilung beschreibt es, wie ein Link in der Nachricht auf eine gefälschte Internetseite führt. Dort sollen Empfänger zunächst persönliche Angaben machen und ihre Bank auswählen.

Anschließend fordert die Seite die Zugangsdaten für das Online-Banking ab. Wer diese eingibt, liefert den Betrügern sensible Informationen. Damit ist der Angriff allerdings noch nicht vorbei. Im nächsten Schritt können die Täter versuchen, telefonisch weitere Freigaben zu erhalten und so Zugriff auf das Konto beziehungsweise Überweisungen zu ermöglichen.

Selbst die angezeigte Rufnummer kann täuschen

Besonders tückisch ist der anschließende Anruf. Auf dem Display kann dabei unter Umständen die echte Rufnummer der Sparkasse erscheinen. Das bedeutet jedoch nicht, dass tatsächlich ein Bankmitarbeiter anruft, denn die angezeigte Telefonnummer kann manipuliert werden. Die Betrüger versuchen so, ihrem Anruf einen seriösen Anschein zu geben.

Am Telefon sollen Betroffene anschließend einen Auftrag mit einer TAN oder direkt in ihrer Banking-App bestätigen. Tatsächlich können sie damit eine fremde Überweisung freigeben oder den Tätern Zugriff auf ihr Online-Banking ermöglichen. Deshalb sollte man nur Zahlungen oder Änderungen bestätigen, die man zuvor selbst angestoßen hat.

So lässt sich das Online-Banking schützen

Bei einer verdächtigen E-Mail sollte zunächst nicht auf enthaltene Links geklickt werden. Ob die Telekom eine Gutschrift angekündigt hat, lässt sich stattdessen direkt über telekom.de prüfen. Die Adresse sollte dafür selbst in den Browser eingegeben werden. Fordert ein vermeintlicher Bankmitarbeiter am Telefon anschließend zur Eingabe eines Codes oder zu einer Bestätigung in der Banking-App auf, sollte das Gespräch beendet werden.

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Danach empfiehlt sich ein Anruf bei der Bank über eine selbst auf deren offizieller Internetseite recherchierte Telefonnummer. Wer seine Zugangsdaten bereits auf der gefälschten Seite eingegeben hat, sollte die Bank sofort informieren und den Online-Banking-Zugang sperren lassen. Zudem sollten Kontoumsätze auf unbekannte Buchungen geprüft und Belege für eine mögliche Strafanzeige bei der Polizei gesichert werden.

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