Googles mittlerweile fast drei Jahre altes Pixel Tablet erhält erweiterten Software-Support. Die Kombination aus Tablet und Smart Display ist weiterhin im Google-Store erhältlich, sollte dem ursprünglichen Support-Versprechen nach aber nur bis Juni 2026 Android-Versionsupdates bekommen.
Google passt Update-Versprechen an
Für frühere Pixel-Smartphones sowie für das Pixel Tablet legte Google den Support-Zeitraum auf drei Jahre Versionsupdates und zwei weitere Jahre Sicherheitsupdates fest. Erst mit der Einführung des Pixel 8 im Oktober 2023 verlängerte der Konzern den Zeitraum deutlich. Für alle neueren Geräte sind sieben Jahre Versions- und Sicherheitsupdates garantiert.
Ende 2024 weitete Google die längeren Update-Zeiträume auch auf ältere Geräte mit Tensor-Chips aus. Pixel 6 und Pixel 7 erhielten rückwirkend eine Verlängerung auf fünf Jahre Versions- und Sicherheitsupdates. Obwohl im Pixel Tablet der gleiche Tensor G2 wie im Pixel 7 steckt, blieb eine Anpassung des Update-Versprechens aus – bis jetzt.
Pixel Tablet erhält Updates bis 2028
Google hat die Support-Seite für das Pixel Tablet aktualisiert und den Zeitraum für Android-Versions- und Sicherheitsupdates glattgezogen. Demnach wird das Tablet nun einheitlich bis Juni 2028 mit Software-Support versorgt. Nach der bisherigen Update-Garantie hätte das Gerät lediglich bis Juni 2026 neue OS-Versionen bekommen. Nur Sicherheitsupdates waren darüber hinaus bis Juni 2028 garantiert.
Für Besitzer des Pixel Tablets verlängert sich die Lebensdauer des Geräts deutlich, da sie sich in der nächsten Zeit keine Sorgen machen müssen, ob Apps und Dienste noch funktionieren. Aber auch für Kaufinteressierte ist das neue Update-Versprechen ein gutes Zeichen. Denn wer jetzt noch ein Pixel Tablet über den Google Store ersteht, ist zumindest noch zwei Jahre abgesichert.
Hinweis: Aktuell ist der neue Update-Zeitraum nur auf der US-amerikanischen Support-Seite des Google-Hilfe-Zentrums zu finden. Die regionalen Versionen (darunter auch Deutschland) sind noch auf dem alten Stand. TECHBOOK hat Google um Aufklärung gebeten.
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