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Mehr als 60.000 US-Dollar

Dieses iPhone ist jetzt richtig Geld wert

Ein iPhone der ersten Generation wurde für fast 60.000 Euro auf einer Auktion versteigert
Steve Jobs stellt das erste iPhone auf der MacWorld 2007 vor Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

4. September 2025, 16:12 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Etwa 18 Jahre nach der Vorstellung ist das originale iPhone von 2007 zur echten Rarität geworden. Originalverpackt ist das Oldtimer-Smartphone deshalb eine Menge Geld wert. Ein Käufer hat bei einer Auktion rekordverdächtige 63.000 US-Dollar dafür auf den Tisch gelegt.

iPhones der ersten Generation in ungeöffneter Originalverpackung sind wahrhaftige Goldminen. Auf Auktionen bringt das Smartphone-Urgestein immer wieder neue Höchstsummen ein. Eine Person, die das originale iPhone gekauft, aber nie ausgepackt hatte, konnte es für 63.356,40 US-Dollar (59.427,04 Euro) bei einer Online-Auktion versteigern.

Originalverpackt und in exzellentem Zustand

Laut der Beschreibung auf der Seite des Online-Auktionshauses „LCG Auctions“ handelte es sich bei dem 2023 verkauften Exemplar um ein „Erstausgaben-Beispiel in hervorragendem Zustand“. Demnach waren alle Kanten und Flächen ohne Schäden und selbst die originale Schweißfolie intakt. Auf den Bildern war zu erkennen, dass die Verpackung tatsächlich wie neu erschien.

Den Angaben zufolge waren auch die Aufkleber auf der Rückseite unter der Folie im Originalzustand. Die Abnutzung der Verpackung selbst durch Lagerung war als „minimal“ angegeben. Das bedeutet: keine eingeknickten Kanten und keine ausgeblichenen Farben. Ähnlich gut erhaltene iPhones der ersten Generation wurden im August 2022 und Oktober 2022 noch für 35.414 und 39.339 US-Dollar versteigert. Die Versteigerung von 2023 brachte der Verkäuferin ganze 24.000 USD mehr ein und stellte damit einen Rekord auf.

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iPhone der ersten Generation

Das iPhone der ersten Generation wurde von Steve Jobs selbst am 9. Januar 2007 vorgestellt. „Time Magazine“ nannte es damals „die Erfindung des Jahres 2007“. Bei dem versteigerten Objekt handelte es sich um die teurere Variante mit 8 Gigabyte (GB) integriertem Speicher, die damals für 599 USD über die Ladentheke ging. In Deutschland gab es das Smartphone nur in Verbindung mit T-Mobile-Vertrag für 399 Euro.

Das erste iPhone war zwar keineswegs das erste Smartphone mit Touch-Display, revolutionierte aber mit seiner Multitouch-Fingereingabe und den flüssigen Animationen die komplette Industrie. Das Gerät hatte eine 2-Megapixel-Kamera (ohne Video-Funktion), einen kapazitiven, 3,7 Zoll großen Touch-Bildschirm und 16 vorinstallierte Apps. Eine davon war damals noch die YouTube-App mit dem ikonischen Fernseher-Symbol. Zum Start gab es noch keinen App Store, da Steve Jobs die Zukunft in Web-Apps sah, die ausschließlich über den integrierten Browser liefen. Erst mit dem Start des iPhone 3G und iPhone OS 2.0 ein Jahr später reichte Apple diese wohl wichtigste iPhone-Funktion nach.

Eine Enttäuschung für den Käufer?

Kennen Sie Schrödingers Katze? Simpel ausgedrückt handelt es sich dabei um ein Paradoxon, bei dem eine Katze in einer Box sowohl tot als auch lebendig ist, solange man die Box nicht öffnet. Ähnlich wie in diesem Gedankenexperiment verhält es sich auch mit dem originalverpackten iPhone. Denn etwa 18 Jahre in der verschweißten Packung sind eine lange Zeit. Die fest verbaute Batterie ist wahrscheinlich längst entladen. Lithium-Ionen-Zellen haben leider die Angewohnheit, sich bei einem längeren Zeitraum ohne Ladung aufzublähen.

Wir hoffen daher, dass der glückliche Käufer das iPhone nicht aus seiner Originalverpackung genommen hat – nur um ein aufgestemmtes Gehäuse aufzufinden. Am besten einfach in der Packung lassen, wäre doch schade um das ganze Geld.

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