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Pixel-Smartphones bekommen Theme-Packs und weitere neue Funktionen

Neben regulären Android-Updates erhalten Googles eigene Geräte alle paar Monate neue Funktionspakete
Neben regulären Android-Updates erhalten Googles eigene Geräte alle paar Monate neue Funktionspakete Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

13. November 2025, 12:22 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Alle paar Monate erhalten Googles Pixel-Smartphones per sogenannten Pixel Drops neue Funktionen. Der nächste Drop wurde bislang für Dezember erwartet, um mit dem Start des zweiten vierteljährlichen Plattform-Updates (QPR2) für Android 16 zusammenzufallen. Stattdessen hat Google den Termin auf November vorgezogen. Auf diese neuen Features können sich Nutzer jetzt freuen.

Google kündigt November Pixel Drop an

Im Vorfeld hatten Leaker über den Channel Mystic Leaks auf Telegram bereits Screenshots zum Pixel Drop veröffentlicht. Wie Googles Blogpost zeigt, sind die Voraussagen zutreffend gewesen – auch wenn sich die Leaker im Datum vertan haben. Statt am 4. November hat Google den Pixel Drop erst am 11. November angekündigt. Zudem umfasst der Drop mehr Features, als bislang bekannt war:

  • Theme-Packs
  • Priorisierte Benachrichtigungen für VIPs
  • Foto-Remix in Google Messages
  • KI-Zusammenfassungen für Benachrichtigungen
  • Verbesserte Betrugserkennung
  • Personalisierte Bearbeitung in Google Photos
  • Stromsparmodus in Google Maps

„Wicked: For Good“-inspirierte Theme-Packs

Der „Wicked“-Sequel „For Good“ erscheint am 21. November und anscheinend möchte Google mit eigenen Theme-Packs die Nutzer schon einmal darauf einstimmen. Android 16 soll mit dem QPR2-Update einen Theme-Manager erhalten – und die Theme-Packs dürften die ersten Vorboten des neuen Features sein.

Mit einem Knopfdruck sollen sich den geleakten Bildern zufolge auf einen Schlag Wallpaper, Icons, GIFs und sogar Töne auf ein neues Theme umstellen lassen. Als erstes Pack geht demnach wohl „Wicked: For Good“ an den Start, das die Varianten „For Good“, „Glinda“ und „Elphaba“ enthält.

Foto-Remix in Google Messages

Seit Juli können Nutzer in Google Photos bereits Bilder in kurze Videos oder eigene Kunststile wie Sketches oder Anime umformen und sogar Personen und Tiere in Mini-Figuren verwandeln. Mit dem November Pixel Drop kommt diese Funktion auch zu Google Messages. Nutzer können sich „remixte“ Bilder hin- und herschicken und nach eigenen Vorstellungen verändern – ohne die App verlassen zu müssen.

VIP-Benachrichtigungen

Im Juni hatte Google mit Pixel VIP ein Widget eingeführt, das Nachrichten von wichtigen Kontakten aus Google Messages und WhatsApp direkt auf dem Home Screen hervorhebt. Die VIP-Funktion soll den Leaks zufolge nun ein bedeutendes Update erhalten: priorisierte Benachrichtigungen.

Benachrichtigungen für Nachrichten von VIP-Kontakten erscheinen damit gelb hervorgehoben und die Kontaktfotos direkt in der Statusleiste. Diese Funktion lässt sich jederzeit wieder in den Einstellungen deaktivieren.

KI-Übersicht und Betrugserkennung für Benachrichtigungen

Wie das iPhone können nun auch Pixel-Geräte längere Benachrichtigungen per KI zusammenfassen. Somit erhalten Nutzer eine kurze Übersicht über längere Nachrichten in der Benachrichtigungsleiste. Ab Dezember soll das Pixel Benachrichtigungen außerdem besser organisieren und etwa Nachrichten mit niedriger Priorität automatisch stummschalten.

Mit dem März Pixel Drop hatte Google bereits eine Betrugserkennung in Google Messages und die Telefon-App integriert. Diese kann nicht nur direkte Scams erkennen, sondern auch feststellen, wenn ein Gespräch eine Wendung zum Betrügerischen nimmt. Neu im November ist die Integration der Betrugserkennung direkt in der Benachrichtigungsleiste. Dort erscheint bei verdächtigen Nachrichten ein neuer Hinweis „Wahrscheinlich Betrug“.

Personalisierte Bearbeitung in Google Photos

Über die Photos-App haben Pixel-Smartphones bereits Zugriff auf die persönlichen Fotos. Diesen Kontext kann die App dazu verwenden, um die Bearbeitung von Bildern zu personalisieren. Ist zum Beispiel das Gesicht verdeckt, können Nutzer direkt in der App „Hilf mir beim Bearbeiten“ auswählen und Sonnenbrillen, Hüte oder andere Objekte entfernen. Die App nutzt dann eigene Bilder, um das ganze Gesicht zu zeigen. Auch die Veränderung des Gesichtsausdrucks ist damit im Nachhinein möglich. Das Feature ist vorerst nur in den USA verfügbar.

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Stromsparmodus in Google Maps

Bei der Navigation im Auto können Nutzer jetzt den Anschaltknopf drücken, um den neuen Stromsparmodus in Google Maps zu aktivieren. Die App erscheint dann in einer vereinfachten Schwarz-Weiß-Ansicht, die nur das Allerwichtigste zeigt: nächste Abzweigungen, Distanz und Ankunftszeit. Laut Google soll das die Akkulaufzeit „bis zu vier Stunden“ verlängern können.

Animationen in Pixel Studio doch nicht Teil des Drops

Im Vorfeld hatten Leaks eine Funktion in der Pixel-Studio-App gezeigt, die das Animieren von eigenen oder KI-erstellten Bildern erlaubt. Anscheinend konnten die Leaker das Feature bereits ausprobieren und einen „Adler mit Rollschuhen einen Moment, bevor er kopfüber in einen Müllhaufen fällt“ und einen „Adler, der hoch fliegt“ animieren lassen. Die Animationen sollen sich danach als GIF und als Sticker exportieren und in anderen Apps nutzen lassen.

Allerdings scheint das Feature noch nicht massentauglich zu sein oder schlichtweg nicht zu existieren. Ein Hinweis für Letzteres könnte ein seltener Tippfehler in der Beschreibung für die Animations-Funktion in Pixel Studio („Easily transform any image or Pixel Studio creation into a into a GIF“).

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