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Apple hat bereits reagiert

Zu gefährlich? iPhone 18 Pro Max sprengt Akku-Grenze

Die neuen iPhone 18 Pro Max Modelle ausgestellt
Apple begrenzt den Akku des iPhone 18 Pro Max beim Versand per Software Foto: Europa Press via Getty Images
Sandra Bültermann

22. September 2026, 15:44 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Der Akku des iPhone 18 Pro Max ist größer als bei jedem bisherigen iPhone. Das bringt Apple ausgerechnet beim Versand in eine schwierige Lage. Allerdings hat der Hersteller bereits reagiert.

Mit dem iPhone 18 Pro Max hat Apple erstmals einen Akku verbaut, der die Marke von 20 Wattstunden überschreitet. Für das EU-Modell nennt das Unternehmen eine Kapazität von 5391 mAh. Beim US-Modell hat die Reparaturplattform iFixit sogar 5567 mAh gemessen. Das entspricht rund 20,5 beziehungsweise 21,2 Wattstunden.

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Diese Schwelle ist nicht zufällig relevant. Akkus mit mehr als 20 Wattstunden unterliegen zusätzlichen Vorgaben bei Transporten, insbesondere im Luftverkehr. Die entsprechenden Regeln stammen aus den internationalen Gefahrgutvorschriften. Auch viele Transportdienstleister auf der Straße orientieren sich an diesen Vorgaben.

Neue Versandfunktion soll Problem lösen

Um die Transportanforderungen einzuhalten, führt Apple eine neue Funktion mit dem Namen „Vorbereiten für Versand“ ein. Nach Angaben des Unternehmens wird die Akkuladung beim Versand des iPhone 18 Pro Max so begrenzt, dass sie unter dem kritischen Wert bleibt. Erst nach der Einrichtung des Geräts entfällt diese Einschränkung.

Die Funktion soll bei Reparaturen, Rücksendungen oder Inzahlungnahmen helfen. Wird sie aktiviert, entlädt sich das Smartphone kontrolliert und begrenzt das Laden für 14 Tage auf maximal 80 Prozent. Anschließend zeigt das Gerät ein Symbol mit der Bezeichnung „Ready to Ship“ an. Für die normale Nutzung und Flugreisen ist die Funktion laut Apple nicht notwendig.

Rechtliche Fragen bleiben offen

Ob die Lösung in der Praxis tatsächlich alle Transportanforderungen erfüllt, bleibt allerdings unklar. Die geltenden Gefahrgutvorschriften unterscheiden normalerweise nach der Nennkapazität eines Akkus und nicht nach seinem aktuellen Ladezustand. Ein Akku mit mehr als 20 Wattstunden bleibt also grundsätzlich ein Akku dieser Größenklasse, auch wenn er vorübergehend weniger Energie gespeichert hat.

Apple hat bislang nicht erläutert, ob die Software-Begrenzung ausreicht, damit Versandunternehmen den Akku anders einstufen. Entsprechend bleibt offen, wie Logistikdienstleister mit dem neuen Verfahren umgehen werden. Das kleinere iPhone 18 Pro ist von der Problematik nicht betroffen. Dessen Akku bleibt unter der Marke von 20 Wattstunden.

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