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Nicht nur am Glas

iPhone 17 laut Berichten besonders anfällig für Kratzer – Apple reagiert

Bereits nach kurzer Zeit scheinen Vorführgeräte des iPhone 17 Kratzer aufzuweisen
Bereits nach kurzer Zeit scheinen Vorführgeräte des iPhone 17 Kratzer aufzuweisen Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Przemyslaw Szymanski,

25. September 2025, 15:12 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die Vorfreude auf das neue iPhone ist bei vielen groß – doch nicht alle können diese lange genießen. Kaum ausgepackt, machen einige Käuferinnen und Käufer eine unschöne Entdeckung: Bereits nach kürzester Zeit zeigen sich Kratzer auf den Gehäusen der neuen Modelle. In sozialen Netzwerken häufen sich die Berichte, versehen mit Fotos und dem Hashtag #scratchgate.

Kratzer schon beim Verkaufsstart sichtbar

Wie „Bloomberg“ berichtet, sind selbst Ausstellungsgeräte in Apple Stores in Metropolen wie New York, London, Hongkong und Shanghai betroffen. Bereits nach wenigen Stunden seien dort deutliche Gebrauchsspuren sichtbar gewesen. Das französische Online-Portal „Consomac“ meldeten ähnliche Beobachtungen. In einem Apple Store in Lyon hätten mehrere Geräte Kratzer gezeigt, obwohl sie erst kurze Zeit ausgestellt waren.

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Materialien und Farben im Fokus

Besonders im Gespräch sind das iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und das iPhone Air. Sie verfügen über eine Rückseite aus Ceramic Shield der ersten Generation. Beim iPhone Air nimmt die Glasplatte die gesamte Rückseite ein, der Rahmen ist aus Titan. iPhone 17 Pro und 17 Pro Max hingegen haben eine Rückseite aus Aluminium mit einer kleineren Glasplatte unter dem Kamera-Plateau. Den Medienberichten zufolge zeigen sich die Kratzer vor allem bei dunklen Farbvarianten wie Tiefblau beim Pro und Space Schwarz beim iPhone Air.

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In den gezeigten Fotos sind auf den Glasplatten mehrere Kratzer erkennbar. Einige davon scheinen von den MagSafe-Halterungen zu kommen, an denen die Vorführgeräte befestigt sind.

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Kratzer im Glas sind das geringere Problem beim iPhone 17 Pro

YouTuber Zack Nelson gibt auf seinem Kanal „JerryRigEverything“ jedoch Entwarnung. Die mikrogeätzte Glas-Rückseite ist zwar abrasiv – lässt sich also abschleifen. Durch einfaches Abwischen verschwinden die Kratzer aber sofort wieder vom iPhone 17.

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Nelson weist auf ein anderes Problem hin, das sich nicht so einfach lösen lässt. Apple nutzt sogenannte Eloxierung, um dem Aluminiumrahmen in iPhone 17 Pro und 17 Pro Max Farbe zu geben. Für die Kante des Kamera-Plateaus scheint Apple jedoch nicht den Empfehlungen für den Eloxierungsprozess gefolgt zu sein. Normalerweise sollte sie abgerundet sein, damit das anodisierte Material daran haften kann. Das Plateau ist jedoch so eckig, dass sich die Beschichtung bei äußerlicher Einwirkung schnell ablöst.

Apple reagiert

Gegenüber „9To5Mac“ hat sich Apple nun zu den Vorwürfen geäußert und bestätigt, dass es sich bei den Spuren nicht um Kratzer, sondern Material von den MagSafe-Halterungen handelt, das sich ablöst. Wie schon Nelson in seinem Video gezeigt hat, sollen die Spuren durch Abwischen wieder verschwinden. Der Konzern hat eine Lösung für das Problem in Apple Stores angekündigt.

Beim zweiten Vorwurf zeigt Apple hingegen weniger Einsicht. Dem Statement zufolge habe das Kamera-Plateau ähnliche Eigenschaften wie das Gehäuse von anderen Apple-Produkten –etwa MacBooks. Nutzer sollten mit normaler Abnutzung rechnen, darunter auch kleiner Abrieb.

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