14. Januar 2026, 18:13 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Google könnte den Zeitplan für seine günstigen Pixel-Smartphones deutlich ändern. Nach Informationen aus der Branche soll das Pixel 10a wesentlich früher erscheinen als seine Vorgänger. Neben einem vorgezogenen Marktstart gibt es auch erste Hinweise zu Farben und Positionierung des Geräts.
Die Pixel-a-Reihe gilt seit Jahren als beliebte Alternative zu den teureren Topmodellen. Google kombiniert hier solide Hardware mit langer Update-Versorgung und einem vergleichsweise moderaten Preis. Bei der zehnten Generation scheint der Hersteller diesen Ansatz fortzuführen – rückt den Release aber zeitlich nach vorn.
Marktstart bereits im Februar erwartet
Laut dem gut vernetzten Branchenkenner Roland Quandt plant Google, das Pixel 10a bereits im Februar 2026 in den Handel zu bringen. Das wäre deutlich früher als bei den vorherigen Modellen, die meist im Zeitraum zwischen Ende April und Mai erschienen. Quandt teilte die Informationen auf Bluesky, das Online-Magazin „Droid Life“ nennt als konkretes Datum den 17. Februar 2026.
Ganz überraschend käme dieser Schritt nicht. Google hat die Veröffentlichung seiner Pixel-Hauptmodelle in den vergangenen Jahren ebenfalls immer weiter vorgezogen. Das Pixel 10 erschien bereits im August 2025, nachdem das Pixel 9 noch im September 2024 und das Pixel 8 im Oktober 2023 gestartet waren. Ein früheres Pixel-a-Modell passt damit besser in den aktualisierten Produktzyklus.
Farben und Ausrichtung des Pixel 10a
Neben dem möglichen Starttermin nennt Quandt auch erste Details zur Optik. Demnach soll das Pixel 10a in mehreren Farben angeboten werden. Neben klassischen Varianten in Schwarz und Weiß sowie einer lavendelfarbenen Ausführung ist offenbar auch eine Version in „Berry“ geplant. Dabei handelt es sich um einen dunklen Pinkton, den Google bereits bei früheren Produkten wie den Nest Cams verwendet hat.
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Technische Details zum Pixel 10a sind bislang nicht bekannt. Klar ist jedoch: Sollte Google den früheren Start beibehalten, würde das neue Modell deutlich näher an die Hauptreihe heranrücken – und könnte damit früher als gewohnt Druck auf andere Mittelklasse-Smartphones ausüben.
Ob sich die Gerüchte bestätigen, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.