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„Expressive Calling“

Anrufer können bald Nicht-Stören-Modus bei Android umgehen

Bei Android werden dringende Anrufe bald auch im Nicht-Stören-Modus durchgestellt
Bei Android werden dringende Anrufe bald auch im Nicht-Stören-Modus durchgestellt Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

28. November 2025, 17:27 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Google plant eine neue Funktion für die Telefon-App auf Android-Geräten, die Anrufe effizienter gestalten soll. Nutzer können mit „Expressive Calling“ künftig den Grund eines Anrufs auswählen und vorab an den Empfänger übermitteln. Diese Neuerung soll helfen, die Dringlichkeit oder das Thema eines Anrufs schon vor dem Abheben klarzustellen.

Anrufgrund vorab festlegen

Das Feature, das „9To5Google“ im Code der aktuellen Telefon-App gefunden hat, erlaubt es, aus vier Kategorien zu wählen: „Auf den neuesten Stand bringen“, „Neuigkeiten zu teilen“, „Kurze Frage“ oder „Dringender Anruf“. Die gewählte Information erscheint beim Empfänger auf dem Anrufbildschirm sowie in den Benachrichtigungen.

Besonders interessant ist die Kategorie „Dringender Anruf“, die den Nicht-stören-Modus des Smartphones umgehen kann. Damit erreichen wichtige Anrufe den Empfänger auch bei stummgeschaltetem Gerät. Verpasste Anrufe dieser Art werden deutlich als dringender Kontaktversuch markiert.

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Möglicher Missbrauch der Funktion

Trotz der praktischen Anwendungsmöglichkeiten birgt das System Risiken. Beispielsweise könnten Anrufer regelmäßig die Dringlichkeitsoption nutzen, um schneller Aufmerksamkeit zu erlangen. Auch Dienstleister oder Verkäufer könnten die Funktion missbrauchen, um den Nicht-stören-Modus zu umgehen.

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Wie Google plant, den Missbrauch dieser Funktion zu verhindern, ist bisher nicht bekannt. Eine übermäßige Nutzung könnte die Bedeutung der Dringlichkeitsstufe untergraben und die Akzeptanz des Features gefährden.

Zukünftige Verfügbarkeit

Der genaue Zeitpunkt der Veröffentlichung von Expressive Calling ist noch unklar. Es wird vermutet, dass die Funktion zuerst auf Googles Pixel-Geräten verfügbar sein könnte, bevor sie auf anderen Android-Smartphones Einzug hält. Eine offizielle Bestätigung seitens Google steht noch aus.

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