6. November 2025, 12:27 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Viele iPhone-Nutzer klagen nach der Installation von iPhone-Updates oft über kürzere Akkulaufzeiten. Apple hat nun auf die Beschwerden reagiert und erklärt in einem offiziellen Video, warum das völlig normal ist.
Seit Mitte September 2025 ist iOS 26 verfügbar. Millionen Nutzer haben die neue Software bereits installiert, um die überarbeitete Benutzeroberfläche, optimierte Widgets und neue KI-Funktionen auszuprobieren. Während die Neuerungen für Begeisterung sorgen, berichten viele iPhone-Besitzer von einer deutlich reduzierten Akkulaufzeit nach dem Update.
Hintergrundprozesse belasten das System
Wie Apple in einem Support-Video erläutert, sind die zahlreichen Hintergrundprozesse nach der Installation eines Updates die Hauptursache. Sobald ein iPhone aktualisiert oder neu eingerichtet wird, analysiert das System Daten, indexiert Inhalte und optimiert Einstellungen. Diese Prozesse beanspruchen viel Rechenleistung und erhöhen dadurch vorübergehend den Energieverbrauch.
Apple betont, dass der Effekt nur vorübergehend sei. Nach einigen Tagen sollte sich die Akkulaufzeit wieder normalisieren, sobald die Hintergrundaktivitäten abgeschlossen sind. Wie lange das dauert, hängt von der Datenmenge, den installierten Apps und der Leistungsfähigkeit des Geräts ab. Einen Fortschrittsbalken gibt es zwar nicht, doch in den Batterieeinstellungen findet sich ein Hinweis, ob das Geräte-Setup noch läuft. Erst wenn dieser Eintrag verschwindet, ist der Vorgang beendet.
Tipps für längere Akkulaufzeit
Auf ihrer Support-Seite gibt Apple Tipps, wie man Akku sparen kann: In den ersten Tagen nach dem Update sollten Nutzer ihr iPhone möglichst nicht zu stark beanspruchen und es regelmäßig mit dem WLAN verbunden lassen. Das verhindert, dass sich die Hintergrundprozesse über das Mobilfunknetz zusätzliche Energie ziehen. Auch Geduld ist gefragt – nach Abschluss der Systemoptimierungen sollte die Akkuleistung wieder das gewohnte Niveau erreichen.