7. Oktober 2025, 16:23 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Die Verbraucherzentrale schlägt Alarm: Aktuell kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Sparkasse stammen. Darin werden Kunden aufgefordert, ein sogenanntes „PushTAN-Update“ durchzuführen – andernfalls drohe eine vorübergehende Sperre für Überweisungen. Hinter der Nachricht steckt jedoch eine klassische Phishing-Masche.
In der E-Mail heißt es, Nutzer müssten bis zu einem bestimmten Datum ein Update installieren, um weiterhin Transaktionen durchführen zu können. Wer den angegebenen Link anklickt, gelangt jedoch auf eine manipulierte Webseite, die persönliche Daten abgreifen soll.
Schon der Betreff „Update erforderlich: Ihre überweisungen sind gefährdet“ enthält einen auffälligen Rechtschreibfehler – ein typisches Warnsignal für Phishing. Auch die unpersönliche Anrede, eine fremd wirkende Absenderadresse und kurze Fristsetzungen sind klare Hinweise auf Betrugsversuche.
So reagiert man richtig
Die Verbraucherzentrale rät: „Wir empfehlen Ihnen, solche Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinen Aufforderungen nachzugehen.“ Sparkassen-Kunden sollten verdächtige Nachrichten grundsätzlich ignorieren und keinesfalls auf Links klicken oder persönliche Daten eingeben.
Wer unsicher ist, kann sich direkt bei seiner Sparkasse erkundigen oder auf der offiziellen Website prüfen, ob sich dort ähnliche Hinweise finden. Auch ein Blick in die App kann helfen, Echtheit und Herkunft zu überprüfen.
So schützen sich Bankkunden
Grundsätzlich gilt: Banken fordern ihre Kundschaft nie per E-Mail dazu auf, Login-Daten oder TANs einzugeben. Es lohnt sich, regelmäßig die Sicherheitshinweise der Sparkasse zu lesen und aktuelle Warnmeldungen zu beachten. Bei Verdacht sollte der Kundendienst kontaktiert werden – so lässt sich verhindern, dass Betrüger Zugriff auf das Konto bekommen.