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Mögliche Betrugsversuche

Datenleck bei Interrail und Eurail! Reisende müssen jetzt vorsichtig sein

Wer Interrail-Kunde ist, ändert besser schnell sein Konto-Passwort und schaut im Kontoauszug nach verdächtigen Abbuchungen
Wer Interrail-Kunde ist, ändert besser schnell sein Konto-Passwort und schaut im Kontoauszug nach verdächtigen Abbuchungen Foto: picture alliance / pressefoto_korb | Micha Korb
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

17. Januar 2026, 9:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Ein IT-Sicherheitsvorfall beim Anbieter der beliebten Interrail- und Eurail-Zugpässe sorgt für Verunsicherung bei Reisenden. Unbefugte hatten Zugriff auf persönliche Daten von Kunden. Nun warnt Eurail vor möglichen Betrugsversuchen und rät zu konkreten Schutzmaßnahmen.

Beim Zugpass-Anbieter Eurail hat es einen schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall gegeben. Dabei gelangten Unbefugte an sensible Daten zahlreicher Kunden, die in der Vergangenheit Interrail– oder Eurail-Pässe gekauft haben. Auch Nutzer des kostenlosen EU-Zugpasses DiscoverEU sind potenziell betroffen.

Wie das Unternehmen mitteilt, sollten sich betroffene Personen auf mögliche Phishing-Attacken einstellen. Insbesondere bei unerwarteten Anrufen, SMS oder E-Mails angeblicher Mitarbeiter sei Vorsicht geboten. Betrüger könnten versuchen, über diesen Weg weitere sensible Informationen wie Zahlungsdaten oder Passwörter zu erlangen.

Diese Daten sind laut Eurail abgeflossen

Zu den betroffenen Informationen gehören laut Eurail sowohl Identitäts- als auch Kontakt- und Ausweisdaten. Konkret geht es um:

  • Identitätsdaten: Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht
  • Kontaktdaten: E-Mail-Adresse, Wohnanschrift, Telefonnummer
  • Passdaten: Passnummer, Ausstellungsland, Ablaufdatum

Die EU-Kommission ergänzt, dass in bestimmten Fällen auch Kopien von Ausweisen oder Pässen sowie Gesundheitsdaten betroffen sein könnten – sofern diese übermittelt wurden.

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Eurail rät zur Passwortänderung und Kontoüberwachung

Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt man allen Kunden, das Passwort der Rail-Planner-App umgehend zu ändern. Diese App wird sowohl für Eurail- als auch für Interrail-Pässe genutzt. Darüber hinaus sollten Betroffene ihr Bankkonto im Blick behalten und ungewöhnliche Aktivitäten unverzüglich dem Kreditinstitut melden.

Die genaue Anzahl der betroffenen Nutzer ist bislang nicht bekannt. Eurail arbeitet nach eigenen Angaben mit IT-Forensikern und Datenschutzbehörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären und weitere Schäden zu verhindern.

Mit Material von dpa

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