Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Künstliche Intelligenz News Alle Themen
Trotz Bedenken

Anthropic veröffentlicht neue Super-KI

Smartphone mit Anthropic-Logo
Anthropic setzt bei Claude Fable 5 auf zusätzliche Schutzmaßnahmen für sensible Anfragen Foto: Getty Images
Artikel teilen
Rainer Schuldt

10. Juni 2026, 10:23 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Anthropic hat ein neues KI-Modell veröffentlicht. Es trägt den Namen Claude Fable 5 und gehört zur sogenannten Mythos-Klasse. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um die bisher leistungsfähigste allgemein verfügbare KI von Anthropic.

Für anspruchsvolle Aufgaben entwickelt

Claude Fable 5 soll verschiedene Aufgaben besser bewältigen als frühere Claude-Modelle. Das Unternehmen nennt dabei unter anderem Softwareentwicklung, Wissensarbeit, Bildanalyse und wissenschaftliche Forschung. Vor allem bei komplexen Projekten und länger andauernden Aufgaben soll das neue Modell deutliche Fortschritte zeigen.

Mit Fable 5 macht Anthropic erstmals ein Modell der Mythos-Klasse für eine breite Nutzergruppe zugänglich. Die ursprüngliche Mythos-Version wurde nämlich nicht öffentlich freigegeben. Nach Angaben des Unternehmens bestanden Sicherheitsbedenken, die einer Veröffentlichung im Weg standen.

Mehr zum Thema

Sicherheitsfunktionen sollen Risiken begrenzen

Besonders im Bereich der Cybersicherheit zeigte die ursprüngliche Mythos-Version Fähigkeiten, mit denen digitale Schwachstellen erkannt und ausgenutzt werden konnten. Aus diesem Grund setzt Anthropic bei Claude Fable 5 auf zusätzliche Schutzmaßnahmen.

Erkennt das System eine Anfrage in einem sensiblen Bereich, übernimmt automatisch das eingeschränktere Modell Claude Opus 4.8 die Bearbeitung. Laut Anthropic wurden diese Schutzmechanismen bewusst konservativ eingestellt. Damit soll verhindert werden, dass das leistungsstärkere Modell in kritischen Situationen eingesetzt wird.

Potenzial für agentisches Programmieren

Anthropic sieht die größten Einsatzmöglichkeiten von Fable 5 und Mythos 5 im sogenannten agentischen Programmieren. Gemeint ist die Fähigkeit einer KI, komplexe Softwareprojekte selbstständig zu planen. Darüber hinaus sollen die Modelle Programmcode schreiben und auftretende Fehler eigenständig korrigieren können.

Auch interessant: Verliert der Mensch bald die Kontrolle über KI?

Als weitere mögliche Anwendungsbereiche nennt das Unternehmen KI-Werkzeuge und die Cybersicherheit. Dort sollen die Modelle vor allem bei anspruchsvollen Aufgaben zum Einsatz kommen.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.