15. Januar 2026, 9:13 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Seit dem 15. Januar 2026 untersagt Meta den Einsatz externer KI-Chatbots über die WhatsApp-Business-API – lediglich die eigene Meta AI und der Einsatz von KI für Kundenservice bleiben. Das betrifft auch ChatGPT, das bislang als Kontakt direkt über WhatsApp erreichbar war.
Änderungen der WhatsApp-Nutzungsbedingungen
Die WhatsApp-Business-API wurde ursprünglich für Kundenservicezwecke entwickelt, wie automatisierte Antworten auf Support-Anfragen oder Versandinformationen. In letzter Zeit haben jedoch immer mehr Anbieter vollwertige KI-Chatbots über diese Plattform angeboten.
In den neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp steht nun, dass Anbieter von Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz oder maschinellem Lernen keinen Zugriff mehr auf die WhatsApp Business Solution haben dürfen, wenn ihr Bot die Hauptfunktion des Dienstes darstellt – das war unter anderem bei ChatGPT der Fall.
OpenAI nutzte den Messenger als eine weitere Plattform, um den beliebten Chatbot für Nutzer anzubieten. Sogar das Anmelden mit dem eigenen OpenAI-Account war möglich, um personalisierte Chats zu führen. Solange ChatGPT in WhatsApp noch verfügbar war, konnten Nutzer Bilder analysieren und Texte übersetzen lassen und sogar Anfragen in Form von Sprachnachrichten stellen.
Nutzung von externen Chatbots eingeschränkt
Ab sofort dürfen Unternehmen ihre KI-Chatbots in WhatsApp jedoch nur noch für Kundenservice einsetzen. Dazu zählen Anwendungen wie Reisebuchungen, die Beantwortung von Kundenanfragen oder Unterstützung beim Einkauf. Andere Arten von Bots werden von Meta blockiert. Für allgemeine Fragen oder Bildgenerierung im Messenger bleibt lediglich Meta AI verfügbar.
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Meta gibt an, dass externe Chatbots zu viel Systemlast verursachen und es derzeit kein geeignetes Bezahlmodell gibt, um deren Nutzung abzurechnen. Ob dies der einzige Grund ist oder ob Meta die Position von Meta AI stärken möchte, bleibt unklar.