10. März 2023, 13:54 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Was weiß ein Unternehmen über mich? Apple macht diese Daten Kunden zugänglich. Über ein Internet-Angebot lassen sich diverse Daten zusammenstellen und herunterladen. Wie man auch an diese Infos kommt, verrät TECHBOOK.
Am 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Seitdem haben europäische Nutzer mehr Kontrolle über die Daten, die sie bei Unternehmen angegeben haben. In diesem Zuge haben viele Unternehmen ihre Geschäftsbedingungen angepasst – auch Apple. Seither bietet der Hersteller einen Service an, der mehr Transparenz bieten soll.
Nutzer können sich auf Wunsch einen ausführlichen Bericht über all ihre gespeicherten Daten kostenlos anfordern. Das betrifft alle Datensätze, einschließlich App Store, Apple Music, E-Mails, Kontakte, Fotos und mehr. Wie das geht, verrät Ihnen TECHBOOK Schritt für Schritt
So werden die Apple-Daten abgerufen
Auf der Seite https://privacy.apple.com mit der eigenen Apple-ID anmelden.

Nun öffnet sich das Auswahlmenü. Dort finden sich nicht nur die erwähnte Option, sondern auch weitere, mit denen der Account angepasst, eingeschränkt oder auf Wunsch vollständig gelöscht werden kann. Über dieses Menü lässt sich zudem festlegen, welche Apps Zugriff auf Kamera und Mikrofon erhalten.

Wird „Kopien deiner Daten anfordern“ ausgewählt, kann festgelegt werden, welche Datensätze angefordert werden sollen. Anschließend fragt die Seite, auf wie viel Speicherplatz die Zusammenfassung komprimiert werden soll. Diese Option ist besonders hilfreich, wenn nur begrenzter Speicherplatz auf der Festplatte verfügbar ist oder die Internetverbindung für den Download eines 25-Gigabyte-Datenpakets zu langsam wäre.

Nachdem die Anfrage abgeschlossen wurde, braucht Apple bis zu sieben Tage, die Daten aufzubereiten. Wenn die Zusammenfassung vorliegt, erfolgt eine Benachrichtigung per Mail.
Was bedeutet die DSGVO für mich?
Am 25. Mai 2018 sind die neuen Datenschutzregeln nach jahrelanger Lobbyschlacht in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Im Kern soll die Verarbeitung personenbezogener Daten etwa durch Unternehmen oder Vereine geregelt werden. Dazu gehören etwa Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Ausweisnummer oder IP-Adresse. Was genau dahintersteckt und welche Änderungen sich ergeben, wird in diesem Artikel erklärt: Einfach erklärt: Was bedeutet die neue DSGVO?