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Lego enthüllt interaktiven Smart Brick

Lego Smart Play
Lego stellt auf der CES einen neuen Stein vor Foto: Getty Images
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, Dirk General-Kuchel

6. Januar 2026, 17:35 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Lego wagt einen großen Schritt in Richtung vernetztes Spielen. Auf der CES in Las Vegas stellte der dänische Konzern mit Smart Play ein Konzept vor, das klassische Legosteine um digitale Funktionen erweitert. Statt Smartphone oder Haushaltsgerät präsentierte Lego eine Idee, die direkt an den Kern der Marke geht: das Bauen selbst.

Schon im Vorfeld hatte Lego angekündigt, auf der Technikmesse etwas Grundlegendes zu zeigen. Tatsächlich dreht sich Smart Play um eine neue Generation von Bausteinen, die das Spielgeschehen aktiv begleiten sollen. Ziel ist es, digitale Elemente einzubinden, ohne den typischen Lego-Charakter zu verlieren.

Ein Baustein, der mitspielt

Im Mittelpunkt steht der sogenannte Smart Brick. Dabei handelt es sich um einen speziellen Legostein, in dem Sensoren und Elektronik verbaut sind. Der Stein reagiert während des Spielens auf seine Umgebung und gibt Feedback in Form von Licht und Geräuschen. Als erste Themenwelt setzt Lego auf Star Wars.

Lego-Managerin Julia Goldin betonte bei der Präsentation auf der CES, dass das Konzept bewusst ohne klassische Technikbedienung auskommt. Das berichtet „Computer BILD“ (gehört wie TECHBOOK zu Axel Springer) direkt von der Messe. Kinder sollen keine Schalter drücken oder Geräte starten müssen. Der Smart Brick funktioniert automatisch und reagiert allein durch das Bauen und Spielen.

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Farben, Geräusche und Abstände

Der Smart Brick erkennt unter anderem Farben, auf denen er platziert wird, und passt seine eigene Beleuchtung entsprechend an. Zudem registriert er, welche anderen Steine oder Elemente sich in seiner Nähe befinden. Diese Informationen nutzt der Stein, um situationsabhängige Effekte auszulösen.

In Fahrzeugen erzeugt er passende Motorengeräusche, bei Kollisionen sind Crash-Sounds zu hören. Wird derselbe Stein in ein Tiermodell eingebaut, ändert sich das Klangbild komplett – etwa mit Quaken wie bei einer Ente. Auch Entfernungen kann der Smart Brick erfassen, etwa um bei einem Autorennen festzustellen, welches Modell zuerst das Ziel erreicht. Bei der Vorführung auf der CES funktionierten diese Abläufe bereits sehr präzise.

Marktstart für 2026 geplant

Nach aktuellen Informationen soll Lego Smart Play im März 2026 in den Handel kommen. Die Preise sollen bei etwa 70 Euro pro Set beginnen. Damit positioniert Lego das neue System oberhalb klassischer Baukästen, aber deutlich unter typischen Technikspielzeugen.

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Ob sich der Smart Brick langfristig durchsetzt, dürfte davon abhängen, wie gut Lego den Spagat zwischen Technik und kreativem Spielen meistert.

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