14. August 2025, 17:35 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Denkt man an Videospiele, kommen einem vielleicht „Super Mario“, „GTA“, Nintendo oder Sony in den Sinn. Aber eine Bank? Was kurios anmutet, macht die Sparkasse mit einem eigenen Videospiel wahr.
Auf einer eigenen Info-Seite stellt die Sparkasse ihr Videospiel „Schwein gehabt“ vor. Darin geht es um das Sparschwein Berta, das bei seiner besten Freundin, dem 9-jährigen Mädchen Tilda, wohnt. Jeden Abend bekommt Berta ein Küsschen und eine glänzende Münze geschenkt und das Leben scheint einfach perfekt. Doch eines Abends ändert sich alles – und Tilde zückt den Hammer. Für Sparschweinchen Berta geht es jetzt um die Wurst.
Sparkassen-Videospiel in „Fortnite“ veröffentlicht
Ein von Grund auf eigenständiger Titel ist das Sparkassen-Videospiel allerdings nicht. „Schwein gehabt“ hat die Sparkasse zusammen mit der Agentur Jung von Matt Sports und dem Spielestudio Beyond Creative entwickelt, wie etwa „Gameswirtschaft“ berichtet. Das geschah allerdings innerhalb des allseits beliebten Ballerspiels „Fortnite“.
Denn bei „Fortnite“ gibt es neben dem regulären Spiel auch einen sogenannten Kreativmodus, in dem Fans ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Konkret handelt es sich um den „Unreal Editor für Fortnite“ (UEFN), der mehrere Entwicklungsworkflows, PC-basierte Tools und die Programmiersprache Verse enthält. Hier ist „Schwein gehabt“ als Sparkassen-Videospiel entstanden.
Nichts für Kinder
Herausgekommen ist eine Creative Island genannte Spielwelt, die vergleichbar ist mit einer selbstgebauten Spielwelt oder Karte. Das heißt, dass Interessenten in jedem Fall „Fortnite“ selbst benötigen, um „Schwein gehabt“ spielen zu können. Obwohl die Optik und Prämisse niedlich aussehen, eignet sich der Sparschwein-Horror nicht für Kinder. Das Spiel ist ab 16 Jahren geeignet, „Fortnite“ selbst ist ab 12. Spieler müssen versuchen, Rätsel zu lösen und Tilda zu entkommen.
Begleitet wird die Veröffentlichung von einer Werbekampagne, an der sich reichweitenstarke Gaming-Streamer wie Mahluna, Gnu oder HandofBlood beteiligen. Letzterer ist auch im Spiel selbst als Sparkassen-Hänno dabei. Die Sparkassen möchten mit „Schwein gehabt“ vor allem junge Menschen ansprechen, und zwar dort, wo sie sich täglich aufhalten – in einem beliebten Videospiel etwa.
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Das Game ist entweder in der „Fortnite“-Spielebibliothek zu finden oder direkt mit dem Island-Code 1953-6574-2481. Unterstützte Plattformen sind Windows-PCs, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und die Xbox Series X/S.