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Sonst wird's teuer

Wer PS4-Spiele kauft, sollte eine Sache unbedingt beachten

PS4 PS5 Versionsupgrade
Viele Games erscheinen derzeit für PS4 und PS5Foto: Getty Images

Obwohl die PS5 schon auf dem Markt ist, kaufen viele Gamer immer noch PS4-Spiele. TECHBOOK verrät, worauf man achten muss, damit man noch lange Spaß an den Titeln hat.

Die Gründe, warum Spieler noch knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung der PS5 auf PS4-Games setzen können vielfältig sein. Manche wollen nicht, anderen ist die Konsole zu teuer. Viele dürften aber schlichtweg einfach an der schlechten Verfügbarkeit der PlayStation 5 scheitern und verzweifeln. Noch immer übersteigt die Nachfrage das Angebot und Zocker müssen zu PS4-Titeln greifen. Genau diese sollten wissen, worauf es ankommt, um PS4-Titel per Versionsupgrade auch auf der PS5 zocken zu können.

Lage bei Versionsupgrades nicht einheitlich

Das Problem, vor dem Spieler stehen ist etwas verwirrend. Es gibt nämlich keine einheitliche Lösung wie man PS4-Spiele auf der PS5 zocken kann. Sony selbst machte nun klar, dass man für eigene Titel auch kostenpflichtige Versionsupgrades anbietet. Diese sollen zum Beispiel für „God of War“ oder „Gran Turismo 7“ jeweils 10 Euro kosten. PS4-Spiele sind dann nicht nur auf der PS5 spielbar, sondern werden grafisch auch noch hochskaliert.

Die Entscheidung, ob und wie viel Upgrades kosten trifft aber jeder Publisher selbst. Und genau hier beginnt der Schlamassel. Wer nämlich nicht genau hinschaut, zahlt am Ende im schlimmsten Fall doppelt. Gerade zum Black Friday und im Weihnachtsgeschäft kann es dann zu ungewollten Geschenk-Fails kommen. Folgendes Beispiel zeigt, wie chaotisch das teilweise ablaufen kann:

Beim neuen „FIFA 22“ von EA ist ein kostenloses Versionsupgrade auf die PS5 mit dabei. Beim Basketball-Game „NBA 2K22“ von 2KSports sieht das aber schon ganz anders aus. Hier gibt es eine Standard-Version für die PS4 (69,99 Euro), eine für die PS5 (74,99 Euro) und noch eine Cross-Gen-Version für beide (84,99 Euro). Als wäre der höhere Preis nicht schon ärgerlich genug, haben Besitzer der Standard-Version für PS4 nicht die Möglichkeit, nachträglich upzugraden. Sie müssten das Game noch einmal zum Vollpreis für PS5 kaufen!

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Bei jedem Kauf ganz genau checken

Die Problematik ist also offensichtlich. Bei Games, die nicht von Sony kommen muss man teilweise also ganz genau hinsehen. Das gilt sowohl für virtuelle Käufe als auch für physische Kopien. Besonders schlimm wird die Situation, wenn – wie bei Amazon aktuell – nur die Standard-Versionen verfügbar sind und man daher gar nichts von einer Cross-Gen-Version weiß. Bei Sony kann man zwar bedenkenlos kaufen, aber muss mit extra Kosten rechnen.

Das Problem betrifft nicht nur PlayStation-Nutzer sondern auch Xbox-One-Nutzer, die das Game auch auf der Series X/S spielen möchten. Der einzige Unterschied: die bessere Verfügbarkeit der Microsoft-Konsolen.

Quellen: