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Neue Geräte

Amazon stellt ersten eigenen Home-Roboter „Astro“ und Echo Show 15 vor

Amazon Astro
Amazon zeigt erstmals seinen Roboter „Astro“Foto: Amazon

Amazon hat eine Reihe neuer Hardware vorgestellt. Mit dabei ist neben einem neuen Echo Show auch Astro, der erste Roboter des Unternehmens. TECHBOOK stellt die Amazon-Neuheiten vor.

Im Vorfeld zur Veranstaltung, die live aus den USA übertragen wurde, war nur bekannt, dass Amazon neben neuen Produkten auch neue Dienste vorstellen wird. Kurz zuvor hatte das Unternehmen bereits den neuen Fire TV 4K Max sowie neue Kindle-eReader präsentiert. Am heutigen Abend lag der Fokus dann vor allem auf dem neuen Amazon Echo Show 15 sowie auf Astro, einem Roboter mit Alexa-Anbindung.

Amazon Echo Show 15 als Steuerzentrale an der Wand

Der Amazon Echo Show 15 soll künftig die zentrale Steuerzentrale für alle Smart-Home-Geräte mit Alexa-Anbindung sein. Er wird an die Wand gehangen und lässt sich als 15,6 Zoll großes Smart-Display, als zweiter Fernseher mit Anbindung an Amazon Prime Video und Netflix oder als interaktiver digitaler Bilderrahmen einsetzen. Das in Full-HD auflösende Display erlaubt aber auch Touch-Eingaben. Über passende Widgets können User so gekoppelte Geräte direkt ansteuern und deren Status sehen, haben Zugriff auf ihren Kalender oder zu persönlichen Notizen.

Der Echo Show 15 zeigt die neuen Widgets an
Der Echo Show 15 zeigt die neuen Widgets anFoto: Amazon

Optisch sieht der Amazon Echo Show 15 aus wie ein gerahmtes Bild. In der linken oberen Ecke befindet sich eine kleine Kamera, die auch für Videotelefonie dient. Der neue Echo Show 15 unterstützt die klassischen Anwendungen eines Echo Show. Dazu gehört auch die „Drop-in“-Funktion, mit denen sich andere Echos anrufen lassen. Wer mehr Privatsphäre sucht, kann die Kamera sowie das integrierte Mikrofon auf Wunsch aber auch deaktivieren.

Angetrieben wird der neue Echo vom Quad-Core-Prozessor Amazon AZ2 mit Neural Engine. Er verarbeitet Anfragen schneller als der AZ1 und ist in der Lage, Gesichter zu erkennen. Alexa nennt die Funktion dafür „Visual ID“. Mit ihr soll die Nutzung noch persönlicher werden, da Anwender stets die für sie passenden Informationen sowie die private Playlist angezeigt bekommen. Voraussetzung ist, dass sie in ihrem Profil eine visuelle ID angelegt haben. Das eigene Profil können Nutzer jederzeit bearbeiten oder auch löschen. Der Echo Show 15 kostet 249,99 Euro und ist laut Amazon auch in Deutschland verfügbar. Ein passender Standfuß ist separat erhältlich.

Amazon stellt ersten Alexa-Roboter vor

Astro heißt der erste eigene Roboter, den Amazon vorgestellt hat. Er ist etwa so groß wie ein kleiner Hund, rollt auf zwei großen Rädern durch die Gegend und besitzt als Gesicht ein bewegliches Tablet mit Kamera. Der Roboter soll mehr sein als „Alexa auf Rädern“, so das Unternehmen. Hinten besitzt er Stauraum, in dem sich beispielsweise Flaschen, Gläser oder andere Dinge verstauen und von Astro per Sprachbefehl in andere Räume befördern lassen.

Amazon-Roboter Astro
Astro ist Amazons erster eigener RoboterFoto: Amazon

Astro verfügt aber auch über diverse Sicherheitsfunktionen. Per App lässt er sich beispielsweise auf Erkundungstour schicken und scannt dabei nicht nur, ob in der Wohnung alles in Ordnung ist, er kommuniziert auch mit Menschen und prüft über die „Drop-in“-Funktion, ob bei ihnen alles in Ordnung ist. Passend dazu hat Amazon Astro mit virtuellen Augen und eigenen Sounds ausgestattet, die Reaktionen simulieren. Er erkennt sogar Gesichter und reagiert entsprechend auf sie. Amazon nutzt dazu die neu eingeführte Funktion „Visual ID“.

Astro lässt sich in den USA vorerst nur auf Einladung bestellen. Der Preis beträgt für frühe Besteller 999,99 US-Dollar, regulär kostet er später 1149,99 US-Dollar. Wie Amazon betont, soll der kleine Roboter nur der erste seiner Art sein. Weitere Modelle sind demnach bereits in Arbeit. Ob und wann Astro auch nach Deutschland kommt, gab der Hersteller während der Präsentation nicht bekannt.

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Weitere Neuheiten von Amazon

Während seiner Präsentation hat Amazon noch weitere Geräte vorgestellt, über die es aber ebenfalls noch keine Angaben zu einem möglichen Release in Deutschland gibt.

Eines davon ist das neue Smart Thermostat, das Amazon in Zusammenarbeit mit Honeywell Home entwickelt hat. Dank Alexa-Anbindung lässt sich mit ihm die Temperatur im Raum per Sprachbefehl verändern. Auf dem Display zeigt das Thermostat aber auch die aktuelle Temperatur an und erlaubt dank Touch Buttons direkte Eingaben. In den USA startet das Amazon Smart Thermostat zum Preis von 59,99 US-Dollar.

Für gesundheitsbewusste Nutzer hat Amazon die neue Generation des Armbandes Halo vorgestellt, das hierzulande bislang nicht verfügbar ist. Das neue Halo View besitzt nun ein integriertes AMOLED-Farb-Display und dient als Fitness- und Schlaftracker. In Kombination mit dem neuen Dienst „Halo Fitness“ sollen Nutzer Schritt für Schritt aktiver werden, der ebenfalls neue Dienst „Halo Nutrition“ hilft ihnen laut Amazon hingegen dabei, gesünder und bewusster zu essen.

Der neue Amazon Glow
Der neue Amazon GlowFoto: Amazon

Bei Amazon Glow handelt es sich um eine Mischung aus Kamera, Display und Projektor. Das Gerät wurde speziell für Kinder entwickelt und erlaubt es der Familie, auch aus der Ferne mit ihnen zu interagieren. Per Video können sie über das 8 Zoll große Display mit den Kindern sprechen und gleichzeitig mit ihnen Spiele spielen, lesen oder Lernaufgaben erfüllen. Dafür wird über den Projektor ein 19 Zoll großes Bild mit den entsprechenden Inhalten auf die dazugehörige Matte projiziert. Amazon bietet den Glow zunächst nur in den USA an. Dort startet er zum Preis von 249,99 US-Dollar.