Bildauflösung

Das ist der Unterschied zwischen UHD und 4K

Toshiba Fernseher UHD 4K
Die Begriffe 4K und UHD sieht man speziell bei Fernsehern derzeit überall. Oft werden Sie synonym benutzt – genau genommen meinen sie aber zwei unterschiedliche Dinge.
Foto: Getty Images

Egal ob bei Fernsehern, Computer-Displays oder Digicams: Viele verwenden die Begriffe Ultra HD (UHD) und 4K synonym – das ist nicht immer richtig. Denn es gibt durchaus Unterschiede. Wir klären auf.

Egal ob im professionellen oder privaten Bereich: Wenn es um Filmqualität geht, ist UHD beziehungsweise 4K derzeit das Nonplusultra. Nicht nur Netflix und Amazon bieten bereits viele Filme und Serien in dem hochaufgelösten Format an, auch Hobbyfilmer können mit Smartphones wie dem iPhone 7 oder dem Samsung Galaxy S8 4K-Filme aufnehmen. Doch wo ist eigentlich der Unterschied zwischen 4K und Ultra HD?

Was bedeutet UHD?

Die Erklärung für UHD ist eigentlich ganz einfach, denn dabei handelt es sich um die vierfache Auflösung von Full HD. Das heißt, die Bildpunkte in der Breite und Höhe werden jeweils verdoppelt. So kommt die Auflösung von 3840 x 2160 zustande, die aktuelle UHD-Fernseher und Digicams, aber auch aktuelle Smartphones beim Filmen bieten. Auch manche Filme und Serien auf Netflix können in diesem Format gestreamt werden.

Was bedeuten 4K und 4K2K?

Nun wird es etwas kompliziert, denn 4K beinhaltet auch UHD, oder zumindest fast. Die Bezeichnung 4K umfasst nämlich alle Auflösungen, die bei etwa 4000 x 2000 Bildpunkten liegen, deswegen wird auch manchmal von 4K2K gesprochen. So wird im Kino zum Beispiel meist das Format 4096 × 2160 Pixel verwendet – also etwas höher aufgelöst als UHD.

Top-Artikel zum Thema
Schaerfe TV herunterdrehen

Warum die Verwirrung um UHD und 4K?

Verwirrend ist es vor allem deswegen, weil die Hersteller mit beiden Begriffen hantieren und manchmal sogar bei unterschiedlicher Auflösung den gleichen Begriff verwenden. So bezeichnet Apple die Videofunktion beim iPhone 7 als 4K mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln im 16:9 Verhältnis – korrekter wäre hier der Begriff UHD. Der iMac hat laut Apple auch ein 4K-Display, aber eine Auflösung von 4096 x 2304 Pixeln im 16:10 Verhältnis. Hier liegt man sogar über der üblichen 4K-Auflösung.

Abgesehen von dem Apple-Beispiel kann man sich zur Orientierung merken: Wird von 4K UHD oder nur UHD gesprochen, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Auflösung von 3840 x 2160. Wird nur von 4K oder 4K2K gesprochen, dann sind es vermutlich 4096 × 2160 Pixel. Für den Verbraucher ist der Unterschied meist marginal, denn in beiden Fällen handelt es sich um sehr hochaufgelöste Filmformate und Displays, die für mehr Details und Schärfe sorgen und damit angenehmer fürs Auge sind.

Neben 4K und UHD gibt es auch noch zahlreiche weitere Auflösungen. Hier ein Überblick über die wichtigsten:

Was bedeutet SD?

Das SD-Format hat eine Bildauflösung von 720 x 576 Pixeln im 16:9-Format und ist meistens auf DVDs zu finden.

Was bedeutet HD – 720p?

Die 720p-Auflösung ist sozusagen die einfachste HD-Auflösung und liegt bei 1280 × 720 Pixeln im 16:9-Format. Das boten die ersten HD-Fernseher, aber auch ältere Digicams. Diese Auflösung kann man zum Beispiel bei iPhones und anderen Smartphones einstellen, um die Datenspeichermenge zu begrenzen. Es gilt: Je höher die Auflösung, desto mehr Speicherplatz wird belegt.

Was bedeutet Full HD – 1080p?

Das ist der etablierte Standard für HD-Aufnahmen mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten. Typischerweise sind Blu-ray-Filme in diesem Format gespeichert, das von HD-Fernsehern 1:1 wiedergegeben werden kann. Auch einige Smartphones und Computer-Displays sowie Amazon, Netflix oder Youtube bieten genau diese Auflösung an. Und auch die meisten Digicams können in diesem Format aufnehmen.