Top 8

Die besten Science-Fiction-Serien bei Netflix

Symbolbild Netflix Science Fiction Serien
Science-Fiction bei Netflix: Welche Serien lohnen sich?
Foto: Getty Images

Gute Science-Fiction-Serien machen einfach Spaß, egal ob düstere Dystopie oder heiteres Zeitreise-Drama. TECHBOOK hat die besten Sci-Fi-Serien beim Streaming-Anbieter Netflix zusammengesucht.

Science-Fiction – also „science“ (dt. Wissenschaft) und „fiction“ (dt. Fiktion; etwas, das nur in der Vorstellung existiert) – beschreibt als Genre jenen Stoff, der die Menschheit in einer von Wissenschaft geprägten und umgewälzten Zeit zeigt. Im Film ist Sci-Fi beliebter Stoff, sind dabei der Fantasie doch kaum Grenzen gesetzt. Auch bei Netflix gibt es eine Vielzahl dieser Produktionen zu sehen; der Anbieter produziert selbst regelmäßig große Science-Fiction-Serien und -Filme.

TECHBOOK hat die unser Meinung nach besten zusammengesucht.

Inhaltsverzeichnis

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm
Stranger Things
Dark
Sense8
Orphan Black
Matrjoschka
Travelers – Die Reisenden
3%

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm (2 Staffeln)

Die erste Staffel erschien im Februar 2018, die zweite im Februar 2020. In der düsteren Science-Fiction-Serie geht es um Mord, Bestechung und Manipulation. Das Setting: Eine dystopische Welt im 24. Jahrhundert, in der es möglich ist, das Bewusstsein eines Menschen mitsamt seinen Erfahrungen auf einem Stick zu speichern. So ist es möglich, dass Reiche praktisch ewig leben, indem sie ihr Bewusstsein immer wieder auf Klone ihrer selbst übertragen. Vor diesem Hintergrund geschieht ein mysteriöser Mord, den der Elitesoldat Takeshi Kovacs (grandios gespielt von Joel Kinnaman) aufklären soll – in einem fremden Körper, nachdem sein Bewusstsein 250 Jahre aufbewahrt wurde. Besonders die erste Staffel mit ihrem „Wer hat es getan?“-Plot ist absolut empfehlenswert. Kulisse und Besetzung runden die spannende Handlung ab. Übrigens ist auch die Buchvorlage von Richard Morgan für Sci-Fi-Fans durchaus empfehlenswert.

Stranger Things (3 Staffeln)

Auf einer Liste der besten Science-Fiction-Serien darf „Stranger Things“ einfach nicht fehlen! Die sehr erfolgreiche Netflix-Eigenproduktion macht einfach in allen drei bisher erschienen Staffeln Spaß! In der Science-Fiction-Mystery-Serie, die im Jahr 2016 startete, verschwindet in der fiktiven Kleinstadt Hawkins im Jahr 1983 der Junge Will Bayers. Seine Familie und auch seine Freunde suchen verzweifelt nach ihm und kommen dabei einer geheimnisvollen und düsteren Parallelwelt auf die Spur, aus der unheilvolle Gestalten aufgrund geheimer Regierungsexperimente in das Diesseits übertreten können. Die Serie mit Winona Ryder, Millie Bobby Brown und David Harbour wurde für zahlreiche Emmys und Golden Globes nominiert. Besonders gelobt wird das authentische 80er-Jahre-Setting und die Leistung des Casts, der sich zu großen Teilen aus vorher unbekannten Kinderdarstellern zusammensetzt.

Dark (2 Staffeln)

Mindestens genauso gut wie „Stranger Things“ ist die (damals) erste deutsche Netflix-Produktion „Dark“. In der irgendwie herrlich diesigen deutschen Kleinstadt Winden lebt ein Großteil der Einheimischen vom nahegelegenen AKW. Plötzlich verschwinden mehrere Kinder auf mysteriöse Weise, wie schon 33 Jahre zuvor. Jonas gerät mehr oder weniger freiwillig in eine Verstrickung über die Zeit hinweg, als er sich auf die Suche nach Mikkel, dem verschwundenen Bruder seiner großen Liebe Martha macht. Der spannende Plot umspannt zunehmend dichter mehrere Familien aus Winden, die seit vielen Generationen miteinander verwoben scheinen…

Sense 8 (2 Staffeln)

Dass die Wachowski-Geschwister guten Science-Fiction-Stoff können, haben sie bereits mit den „Matrix“-Filmen bewiesen. In der Serie „Sense 8“ sind acht Personen geistig über den ganzen Planeten hinweg verbunden. Die Prämisse dabei: Personen, die am selben Tag und zur selben Uhrzeit geboren werden, können nicht nur telepathisch kommunizieren, sondern auch die Fähigkeiten ihres sogenannten „Clusters“ übernehmen.Und wie jede gute Sci-Fi-Serie braucht natürlich auch „Sense 8“ eine ominöse, düstere Organisation als Anatagonisten, die die besonderen Kräfte der Gruppe ausnutzen will. Die Serie sollte ursprünglich ohne Abschluss abgesetzt werden. Aufgrund des heftigen Protests der Fanbase erschien dann aber doch noch eine lange (und durchaus auch emotionale) Abschlussfolge. Der Cast ist authentisch und international, gedreht wurde auch tatsächlich in den Heimatländern und -städten der Figuren, darunter Berlin, Seoul, Mumbai und San Francisco. Das verleiht der insgesamt auf Hochglanz polierten Serie eine besondere Atmosphäre. Zum großen Hauptcast gehören unter anderem Max Riemelt, Brian J. Smith, Bae Doona und Jamie Clayton.

Orphan Black (5 Staffeln)

In der kanadischen Serie „Orphan Black“ schlüpft die Schauspielerin Tatiana Maslany gleich in eine Vielzahl von Rollen. Die Protagonistin Sarah Manning findet nämlich gleich zu Beginn der Serie heraus, dass sie Teil eines Experiments war und geklont wurde – mehr als einmal. So erlebt die junge Frau die verstörende Erfahrung, vermeintlich sich selbst vor einen Zug springen zu sehen. Stück für Stück kommt sie mit anderen Klonen – unter anderem einer genialen Wissenschaftlerin, einer strengen Vorstadthausfrau und einer sowjetischen Killerin – einer kriminellen Organisation auf die Spur. Dabei versucht Sarah ihre traumatische Vergangenheit hinter sich zu lassen und ihre Familie zu beschützen.

Matrjoschka – Russian Doll (1 Staffel)

Die Serie „Matrjoschka“ als Science-Fiction zu bezeichnen, ist möglicherweise gewagt, da der genaue Hintergrund der Zeitreisen, die die Protagonistin unternimmt, nicht eindeutig technischer Natur ist. Aber da das Konzept der Zeitreise ein ganz grundlegendes des Genres ist, landet die großartige Serie mit der ebenfalls großartig spielenden Natasha Lyonne auf unserer Liste. Zum Plot: Die Software-Ingenieurin Nadia Vulvokov muss ihren 36. Geburtstag immer und immer wieder erleben, inklusive Tod am Ende.

Travelers – Die Reisenden (3 Staffeln)

Die Serie befasst sich ebenfalls mit Zeitreisen, allerdings liegt dem ein völlig anderes Konzept zugrunde. Die sogenannten Travelers sind Teil eines Regierungsprogramms aus der Zukunft, das die Vergangenheit gezielt ändern möchte, um die Zerstörung des Planeten zu verhindern. Dabei wird der Geist der Travelers gezielt in Personen überführt, die kurz darauf ohnehin gewaltsam ums Leben gekommen wären. Interessant sind vor allem die Figurenkonstellationen, die so entstehen, da die Personen zum einen als Travelers mit einer gemeinsamen Mission interagieren, aber natürlich auch in bereits vorgefertigte Leben und Beziehungen schlüpfen.

3% (3 Staffeln)

In einer überbevölkerten, weitestgehend armen und zerstörten Welt leben einige wenige Reiche auf einer exklusiven und luxuriösen Insel vor dem brasilianischen Festland. Wenigen Auserwählten wird nach einem strengen Auswahlverfahren und harten Tests gestattet, ebenfalls auf die Insel zu ziehen. Wer sich bei dieser Beschreibung ein bisschen an „The Hunger Games“ erinnert fühlt, wird dieses Gefühl sicherlich auch beim Schauen der Serie bekommen. Besonders hervorzuheben sind aber nicht der Plot und das Grundsetting, sondern vor allem die spannende Charaktergestaltung der ersten Staffel. Der Zuschauer begleitet die Teilnehmer des Testverfahrens und erfährt in wohldosierten kleinen Happen immer mehr über sie und ihre ganz persönlichen Hintergründe. Zum Cast der durchaus auch gesellschaftskritischen Serie gehören viele noch unbekannte brasilianische Jungschauspieler, darunter Bianca Comparato, Michel Gomes und Vaneza Oliveira.

 

Falls Sie noch andere spannende Science-Fiction-Serien auf Netflix kennen, die unbedingt auf unsere Bestenliste gehören, schicken Sie uns ihre Serien-Favoriten gern an info@techbook.de.

Themen