Wie aus einer anderen Welt

Das sind die 7 gruseligsten Orte bei Google Maps

Mit den Google-Diensten können sich Nutzer viele Orte auf der Welt auf dem Handy oder Laptop anschauen.
Mit den Google-Diensten können sich Nutzer viele Orte auf der Welt auf dem Handy oder Laptop anschauen.
Foto: dpa/picture alliance

Mysteriöse Symbole, unheimliche Puppen oder Zombies – die Untiefen von Google offenbaren Orte, an denen Sie garantiert nicht sein wollen. Die Redaktion von TECHBOOK war mutig und hat sich bei Google umgeschaut, damit Sie es nicht tun müssen. 7 Bilder, bei denen Sie garantiert zittern.

Eigentlich zeigen uns die Produkte von Google wie Maps oder Street View den Weg und helfen uns dabei, Orte und Straßen anzuschauen, an denen wir noch nicht waren. Einige Orte auf der Welt wollen Sie aber gar nicht betreten – da sind wir uns ganz sicher. Denn auf Google finden sich auch die unheimlichen Orte, die garantiert nichts für schwache Nerven sind. Wir haben sie für Sie besucht, wenn auch nur virtuell.

1. Ein mysteriöses Pentagramm

In Kasachstan gibt es tatsächlich ein riesiges Pentagramm. Es hat einen Durchmesser von satten 366 Metern und ließ schon vor einigen Jahren die Internetgemeinde rätseln. Wie kommt das mystische Zeichen nahe der Stadt Lisakovsk dorthin?

Inzwischen ist das Rätsel gelöst und es ist ein wenig enttäuschend. Die Archäologin Emma Usmanova lüftete gegenüber Livescience das Geheimnis hinter dem fünfzackigen Stern. „Es ist der Umriss eines Parks in Form eines Sterns“, erklärte sie. Das vermeintliche Pentagramm ist ein Sowjetstern. Das Stern-Symbol war damals beliebt und schmückte Fassaden, Gebäude und Denkmäler.

Was für Mächte waren hier am Werk? In Kasachstan gibt es auf der Erdoberfläche tatsächlich ein Pentagramm.

Was für Mächte waren hier am Werk? In Kasachstan gibt es auf der Erdoberfläche tatsächlich ein Pentagramm.
Foto: Google

2. Das unheimliche Puppendorf

Richtig unheimlich mutet ein Tal in Japan an.  Noch vor einigen Jahren lebten in Nagoro auf der Insel Shikoku einige hundert Menschen. Doch als eine große Firma schloss, gingen auch die Dorfbewohner. Tsukimi Ayano lebte als Kind in dem Tal und kehrte vor einiger Zeit zurück in ihre Heimat. Sie war erstaunt, als sie sah, dass nur noch 37 Menschen in Nagoro wohnen, wie Travelbook berichtet.

Eines Tages bastelte Tsukimi Ayano eine Puppe, die als Vogelscheuche dienen sollte. Es war der Beginn einer sehr kuriosen Idee: Fortan bastelte sich die Rentnerin einfach Dorfbewohner selbst. Die inzwischen mehr als 350 Puppen sehen so aus wie ehemalige Bewohner des Tals. Ihr neues Hobby hat der Japanerin übrigens auch echte Gesellschaft beschert, denn mittlerweile besuchen viele Touristen den Ort. Unheimlich ist das Tal der Puppen dennoch.

Hier bewegt sich niemand. Mehrere hundert Puppen leben im japanischen Dorf Nagoro.

Hier bewegt sich niemand. Mehrere hundert Puppen leben im japanischen Dorf Nagoro.
Foto: Google

3. Die Zombie-Apokalypse

Filme wie Resident Evil waren also nicht nur reine Fantasie, sondern sind in Daresbury bereits Realität. Auf Bildern von Google Street View sind diese verstorbenen Gestalten zu sehen. Rette sich, wer kann!

Ob sie kommen, um uns zu holen?

Ob sie kommen, um uns zu holen?
Foto: Google

4. Die Geschichte hinter diesem Geist

Es sieht aus wie eine Erscheinung, vielleicht ein Geist mitten der Wohnsiedlung. Doch dieses Haus wurde einfach von Google gepixelt. Ja, Sie haben richtig gelesen. Nicht etwa um das Persönlichkeitsrecht des Hauses zu wahren, wohl aber, weil sich eine andere Geschichte dort zugetragen hat.

Diese Siedlung steht in der amerikanischen Stadt Detroit. Nicht mehr sichtbar sind die Bewohner des Hauses, die auf der Terrasse stehen. Ein kleines oder besser gesagt großes Detail hatte das Google-Fahrzeug, dass Bilder für Google Street View erstellt, aber mit erfasst: eine riesige Waffe. Aber das ist nicht alles: Ein 17 Monate altes Kind wurde einige Zeit vor der Veröffentlichung des Bildes in diesem Haus tot gefunden.

Kein Geist, dennoch steckt hinter dieser Aufnahme eine spooky Geschichte.

Kein Geist, dennoch steckt hinter dieser Aufnahme eine spooky Geschichte.
Foto: Google

5. Die Geisterstadt

Zerstört, nur noch Ruinen scheinen übrig von dem, was einst eine Stadt gewesen sein muss. Das ist kein Kriegsschauplatz, sondern eine Stadt in Japan. Google Street View offenbart, wie es auf der Insel Hashima, die seit beinahe 40 Jahren unbewohnt ist, aussieht. Wie ausgestorben sah es hier aber nicht immer aus. Früher hatte die Bergbaustadt mehr als 5000 Einwohner. In den 70er Jahren wurde die Stadt aufgegeben und wird nun als nicht sicher für Besucher deklariert.

Kein Kriegsgebiet, sondern eine verlassene Stadt.

Kein Kriegsgebiet, sondern eine verlassene Stadt.
Foto: Google

6. Jesus auf der Erde?

Ein Bett im Kornfeld scheint Jesus in Ungarn zu haben. Dort ist das Antlitz von Jesus zu erkennen. Ein heiliges Feld sozusagen.

Im hellen Feld auf der linken Seite haben Sie ihn womöglich schon entdeckt: Jesus verweilt auf Erden wohl in Ungarn.

Im hellen Feld auf der linken Seite haben Sie ihn womöglich schon entdeckt: Jesus verweilt auf Erden wohl in Ungarn.
Foto: Google

7. Verlassenes Armenhaus

Seit mehreren Jahrzehnten ist die Farm Colony in New York verwaist. Das alte Haus hat aber eine ganz besondere Geschichte: Viele Kinder verschwanden in der Nähe des Anwesens. Ein Mädchen wurde einige Zeit später tot nahe des Armenhauses gefunden.

Ein verlassenes ehemaliges Armenhaus in New York hat ein gruseliges Geheimnis.

Ein verlassenes ehemaliges Armenhaus in New York hat ein gruseliges Geheimnis.
Foto: Google

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