Weg mit dem Daten-Dreck

Mit diesem Trick säubern Sie ganz leicht die Festplatte Ihres Windows-PCs

Mit einfachen Bordmitteln und ohne zusätzliche Software lässt sich Ihr Windows-Rechner leicht von Datenmüll befreien.
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Mit der Zeit sammelt sich auf der Festplattes Ihres Windows-Rechners viel Datenmüll an, der kostbaren Speicher verschwendet. Mit diesem Kniff wird Ihr Speicher in wenigen Minuten wieder sauber.

Windows-Rechner sind wie Wohnungen – wenn man sie nicht regelmäßig säubert, sammelt sich mit der Zeit Dreck an. Konkret handelt es sich hierbei um Datenmüll, der sich mit der Zeit ansammelt: Temporäre Internetdateien, Daten, die im Mülleimer liegen oder Protokolldateien. Diese herauszufiltern und einzeln zu löschen, ist ziemlich lästig. Microsoft hat daher ab Werk ein Programm installiert, das mit wenigen Klicks jeglichen Datenmüll entfernt und so Platz auf der Festplatte schafft.

So bauen Sie aus einer alten Festplatte eine externe Festplatte

So räumen Sie die Festplatte auf

Bei einem Rechner oder Tablet mit Windows 10 klicken Sie einfach unten links in die Suchleiste und geben „Datenträgerbereinigung“ ein, schon erscheint die App auf dem Schirm. Wer einen Rechner mit einer älteren Windows-Version wie 8 oder 7 hat, findet die Suchleiste nach einem Klick auf das Windows-Symbol links unten.

Setzten Sie einfach einen Haken hinter die entsprechenden Daten und drücken dann auf „Systemdateien bereinigen“. Den Rest erledigt Windows automatisch.

Festplatte mit der Datenträgerbereinigung säubern

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Welche Dateien lösche ich da überhaupt?

Wer nicht genau weiß, an welcher Stelle ein Haken soll und welche Dateien er mit der Datenträgerbereinigung eigentlich löscht – hier eine Zusammenfassung in Kurzform. Alle Daten können Sie in der Regel ohne Bedenken entfernen.

  • Heruntergeladene Programmdateien: Daten, die beim Betrachten von Webseiten im Hintergrund heruntergeladen werden, etwa Java-Programme.
  • Temporäre Internet-Dateien: Ihr Internetbrowser speichert beim Besuch einer Webseite verschiedene Elemente wie Bilder oder HTML-Daten auf der Festplatte, damit sie künftig schneller geladen werden. Praktisch – verursacht aber viel Datenmüll.
  • Temporäre Setup-Dateien: Dateien, die von einem Setup-Programm erstellt wurden, und nicht mehr ausgeführt werden.
  • Offline-Webseiten: Offline-Seiten sind Internetseiten, die auf Ihrer Festplatte gespeichert sind, und so auch ohne Internetverbindung aufgerufen werden können.
  • Alte Chkdsk-Dateien: Chkdsk ist ein Programm zur Festplattenüberprüfung. Wenn es den Speicher auf Fehler überprüft, legt es Dateifragmente als Dateien auf der Festplatte ab – die jedoch überflüssig sind.
  • Papierkorb: Der Papierkorb enthält alle gelöschten Dateien – die sich trotzdem noch so lange auf der Festplatte befinden, bis der Papierkorb vollständig „geleert“ wurde.
  • Temporäre Dateien: Programme speichern manchmal temporäre Dateien, die häufig gelöscht werden, bevor die Anwendung geschlossen wird. Bleibt doch noch etwas übrig, löschen Sie es hier.
  • Temporäre Offline-Dateien: Temporäre Offline-Dateien sind lokale Kopien von zuletzt besuchten Netzwerkdateien. Diese werden automatisch zwischengespeichert, sodass sie auch verwendet werden können, wenn Sie vom Netzwerk getrennt sind.
  • Alte Dateien komprimieren: Windows kann Dateien komprimieren – sprich: verkleinern – , die Sie selten benutzen. Das spart Platz auf der Festplatte.