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Mehr Sicherheit

Darum sollte man mehr als nur eine E-Mail-Adresse haben

Mehr Mail-Postfächer machen Hackern die Arbeit schwerer.Foto: Getty Images

Ein Login im Internet besteht in der Regel aus zwei Teilen: dem Passwort und der Mail-Adresse. Während viele ihr Passwort regelmäßig ändern und Tipps dazu beachten, wird die Mail-Adresse eher stiefmütterlich behandelt. Bringen Sie auch hier Bewegung rein und erschweren Sie so Hackern den Angriff.

Ein sicheres Passwort – das ist der beste Schutz vor krimineller Energie im Internet. Schlecht gewählte Passwörter sind nach wie vor einer der häufigsten Fehler, den Nutzer begehen. Oft wählen sie zu kurze oder zu wenig komplexe Zeichenkombinationen oder nutzen dasselbe Passwort für mehrere Anwendungen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Doch das eigene Passwort sollten Sie nur selten ändern. Stattdessen helfen zusätzliche E-Mail-Adressen, um sich stärker gegen Hacker-Angriffe zu schützen. Damit erschweren Sie die Arbeit von Cyberkriminellen.

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Eine Adresse für jeden Anlass

Nutzen Sie zum Beispiel eine Adresse nur für Online-Shopping-Seiten. Dort erhalten Sie Bestellbestätigungen, Newsletter und ähnliches und können sicher sein, dass es sich bei der angeblichen Mail von Facebook um Spam handelt. Trügerische Mails können Sie so besser erkennen. Für ernste Mails rund um den Beruf oder den Kontakt mit Freunden können Sie einen anderen Anbieter wählen.

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Andere Mail-Adresse, anderes Passwort

Mit ein paar Tricks schützen Sie sich deutlich besser vor Hacker-Angriffen.
Mit ein paar Tricks schützen Sie sich deutlich besser vor Hacker-Angriffen. Foto: Getty Images

Hackern erschwert dieses Vorgehen den Angriff. Ohne die richtige Mail-Adresse hilft auch nicht das richtige Passwort. Sie sichern sich also doppelt ab!

10 Mail-Adressen? So verwaltet man richtig

Natürlich bedeuten verschiedene Mail-Accounts auch viel zusätzliche Arbeit. Das kann die Technik für Sie erledigen. Richten Sie einfach eine automatische Mail-Weiterleitung an Ihr Haupt-Konto ein. Dort können Sie trotzdem noch sehen, an wen die Adresse ursprünglich geschickt wurde – trotzdem bleibt alles in einem Postfach. Profis mit einer eigenen Domain, etwa @techbook.de, können sich für das eigene Konto auch diverse Alias anlegen.

Die meisten Mail-Adressen gibt es kostenlos

Ein einfacher Weg ist die Nutzung von verschiedenen, kostenlosen Mail-Anbietern: Google, Outlook, Gmx und Web.de bieten kostenlose Mail-Postfächer an. Die Stiftung Warentest hat diese sogar getestet.

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