Schon gewusst?

Dafür steht das CE-Zeichen auf vielen Produkten

Jedes Gerät muss in der EU die CE-Kennzeichnung tragen. Damit versichert der Hersteller, dass sein Produkt den maßgeblichen EU-Richtlinien entspricht.
In der Europäischen Union Pflicht: die CE-Kennzeichnung.
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Wer neue Elektronik kauft, findet auf dem Gerät und der Verpackung zahlreiche Kennzeichnungen. Doch was bedeuten diese? TECHBOOK erklärt, was hinter der CE-Kennzeichnung steckt.

Das CE-Kennzeichen finden Sie auf jedem elektronischen Produkt in der Europäischen Union.

Wofür steht CE?

Die Abkürzung CE steht für das französische “Communauté Européenne”; auf deutsch übersetzt also „Europäische Gemeinschaft“. „Bei Elektrogeräten betrifft das in der Regel die Produktsicherheit, die elektromagnetische Verträglichkeit und die Vermeidung bestimmter verbotener Stoffe“, erklärt ein Sprecher des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) die Bedeutung der Kennzeichnung.

CE verrät nichts über Qualität und Energieeffizienz

Um ein Qualitätssiegel handelt es sich bei dem Label also nicht, sondern um die Voraussetzung für den Betrieb in Europa. Auch der Energieverbrauch ist dort nicht direkt enthalten. Die Energieeffizienz finden Sie oft auf einem gesonderten Label.

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Werden CE-Produkte regelmäßig geprüft?

Nein. Die Hersteller entscheiden selbst über die Angabe der Kennzeichnung. Ob der Hersteller das CE-Zeichen aufgedruckt hat, prüfen die Aufsichtsbehörden nur stichprobenartig.

Nicht verpflichtend, aber in Deutschland oft anzutreffen ist das Siegel „Geprüfte Sicherheit“ (GS). Es bestätigt durch ein unabhängiges Prüfinstitut, dass das Gerät den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes (§ 21) entspricht. Damit geht bei normaler Nutzung keine Gefahr von dem Gerät aus. Aber auch das GS-Zeichen hat seine Grenzen: Es sagt nichts über die Haltbarkeit oder Energieeffizienz aus.