Die Deutsche Telekom stellt ihre Voicemail-App für iOS-Geräte ein. Ab September 2025 wird sie nicht mehr über den App Store herunterladbar sein.
Die Entscheidung wurde offenbar aus strategischen Gründen getroffen, da Apple-Geräte bereits eine eigene Visual-Voicemail-Funktion bieten. Für viele iPhone-Nutzer bedeutet das einen deutlichen Funktionsverlust, der in der Community auf Widerstand stößt. Die Android-Version bleibt hingegen noch bis mindestens Ende 2026 verfügbar.
In einem offiziellen Beitrag auf dem Community-Portal „telekomhilft.telekom.de“ bestätigte ein Telekom-Mitarbeiter die Pläne mit Verweis auf eine Rückmeldung aus der Fachabteilung. Demnach setzt die Telekom künftig vollständig auf die Visual Voicemail von Apple als Ersatzlösung. Die Begründung: Moderne Smartphones verfügen bereits über integrierte Anrufbeantworter-Features, weshalb die eigene App nicht weiterentwickelt wird.
Im Gegensatz zur iOS-Version bleibt die Voicemail-App für Android-Nutzer weiterhin bestehen. Der Telekom zufolge wird die App bis mindestens Ende 2026 im Google Play Store angeboten. Für iPhone-Nutzer, die die App bereits installiert haben, bleibt sie vorerst nutzbar – ein konkretes Enddatum ist aber nicht genannt.
Einige Anwender berichten inzwischen von Pop-up-Hinweisen innerhalb der App, die auf das baldige Ende hinweisen. Die Meldung lautet: „Bald wird diese App nicht mehr unterstützt. Bitte aktivieren Sie Visual Voicemail auf Ihrem Telefon.“
Nutzer kritisieren den eingeschränkten Funktionsumfang
Besonders ärgerlich für viele Telekom-Kunden ist der Funktionsverlust durch den Wechsel auf Apples Visual Voicemail. Während die Voicemail-App der Telekom es ermöglichte, Sprachnachrichten in beliebiger Reihenfolge abzuhören, weiterzuleiten oder direkt zurückzurufen, bietet die Apple-Lösung deutlich weniger Optionen. Wer zusätzlich einen Festnetzanschluss der Telekom nutzt, verliert durch die Umstellung weitere Komfortfunktionen, was im Kundenforum bereits vielfach kritisiert wurde.
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