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Mehr Tempo im Netz

Telekom verbessert Mobilfunk – mehr Leistung für Millionen Nutzer

Funkmast mit blauen Himmer im Hintergrund
Neue Standorte und Glasfaseranschlüsse sorgen für schnellere Verbindungen überall Foto: Getty Images
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Sandra Bültermann

2. April 2026, 12:07 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die Deutsche Telekom treibt den Ausbau ihres Mobilfunknetzes konsequent voran. Im Februar 2026 nahm das Unternehmen 69 neue Standorte in Betrieb und erhöhte an 175 bestehenden Funkmasten die Kapazität. So können noch mehr Nutzer gleichzeitig stabile Verbindungen nutzen.

Laut Pressemitteilung wurde der Ausbau besonders stark in Nordrhein-Westfalen vorangetrieben, wo 15 neue Standorte hinzukamen. Baden-Württemberg und Bayern folgen mit jeweils zehn neuen Standorten. Damit erreichen rund 99 Prozent der Haushalte in Deutschland inzwischen das 5G-Netz der Telekom. Auch der LTE-Standard ist fast flächendeckend verfügbar und sorgt für zuverlässige Mobilfunkverbindungen.

Vorteile für Hybrid-Anschlüsse

Nicht nur Mobilfunkkunden profitieren vom Netzausbau. Auch Nutzer von MagentaZuhause-Hybrid-Anschlüssen spüren die Verbesserungen. Diese Technologie kombiniert Festnetz und Mobilfunk und schaltet automatisch auf zusätzliche Bandbreite aus dem Mobilfunknetz um, wenn die Festnetzleitung an ihre Grenzen stößt.

Der Router übernimmt diesen Wechsel selbstständig. Vor allem in Regionen mit bislang begrenzter Festnetzgeschwindigkeit steigen die Datenraten spürbar. Je nach Tarif sind so selbst ohne Glasfaseranschluss Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde und Uploadraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich. Auch langsamere Anschlüsse profitieren und erreichen teilweise bis zu 100 Megabit pro Sekunde.

Fokus auf das Ultra-Kapazitätsnetz

Hinter dem Ausbau steckt das Ziel, ein sogenanntes Ultra-Kapazitätsnetz zu schaffen, das deutlich mehr Leistung liefern kann. Die Telekom kombiniert dafür verschiedene Frequenzbereiche. Niedrige Frequenzen (700, 800 und 900 Megahertz) sorgen für große Reichweite und gute Versorgung in Gebäuden. Mid-Band-Frequenzen (1500, 1800 und 2100 MHz) liefern hohe Geschwindigkeiten und kurze Reaktionszeiten.

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Zusätzlich wird die Infrastruktur im Hintergrund modernisiert: 85 Prozent der Standorte erhalten Glasfaseranschlüsse mit mehr als 10 Gigabit pro Sekunde. Damit soll auch bei weiter wachsendem Datenverkehr eine stabile Verbindung gewährleistet werden. Tarife im Telekom-Netz sind dabei oft günstiger als erwartet, zum Beispiel über Marken wie fraenk oder im Jahrestarif.

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