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Neujahrsgrüße

Trotz Netz-Überlastung – so versenden Sie Nachrichten an Silvester

Feuerwerk an Silvester
An Silvester kann das Handynetz schon mal überlastet seinFoto: Getty Images

In den ersten Minuten des neuen Jahres sind vor allem in Ballungsgebieten die Netze teils überlastet – und auf dem Land sitzt man mitunter im Funkloch.

Die Folgen sind dieselben: Handyanrufe sind kaum möglich und auch SMS können nur schwer verschickt werden. Und wer nicht gerade zufällig mit einem WLAN verbunden ist, kommt auch per Messenger oder Mail nicht weiter. Wo muss man an Silvester mit einer Überlastung der Mobilfunknetze rechnen?

Wo an Silvester viel los ist, können die Netze in die Knie gehen

Auch wenn aktuell keine großen Veranstaltungen und Gruppenansammlungen erlaubt sind, gibt es sie noch – die Orte, wo sich an Silvester besonders viele Menschen zum Feiern treffen. Besonders in Ballungsgebieten und überall, wo viel los ist, kann das Funk- und Datennetz nach Null Uhr daher kurzzeitig überlastet sein. Auch Messenger-Dienste können dann möglicherweise kurz Probleme haben, die Masse an Nachrichten zu bewältigen.

Laut Bernd Theiß vom „connect“-Fachmagazin gilt das aber hauptsächlich für Videonachrichten. Daher sei es gerade in Ballungsgebieten ratsam, in den ersten Minuten nach Mitternacht nur Textnachrichten zu versenden und gegebenenfalls auch mal den Messenger-Dienst zu wechseln. Wenn möglich, sollte man sich 500 Meter oder weiter von Menschenmengen absetzen, rät Theiß. Dann loggt sich das Handy vielleicht in eine Funkzelle ein, die nicht überlastet ist.

Vorschreiben und Versandlisten nutzen

Doch damit Anrufe bei den Liebsten und Freunden nicht im Funkloch verhallen und Nachrichten nicht erst dann eintrudeln, wenn die Silvesterparty bereits vorbei ist, kann man noch einiges mehr tun. Es lohnt in jedem Fall, strategisch vorzugehen. Um an Silvester Flaschenhälsen in den Mobilfunknetzen aus dem Weg zu gehen, rät der IT-Branchenverband Bitkom, Nachrichten vorzuschreiben und als Entwurf abzuspeichern.

Hilfreich sei auch, vorab eine Versandliste anzulegen für den Fall, dass man mehreren Menschen Neujahrsgrüße mit gleichem Wortlaut schicken möchte. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Man kann nicht nur pünktlich auf die Sekunde mit einem Knopfdruck alle Kurznachrichten abschicken. Man muss auch nicht genau dann ins Handy starren und tippen, wenn um einen herum die Stimmung hochkocht.

Terminversand gegen Funklöcher

Wer Silvester in einer Region mit zweifelhafter Mobilfunkversorgung verbringt, keinen Programmpunkt der besuchten Silvestergala verpassen oder einfach früh schlafen gehen möchte, dem empfiehlt der Bitkom den Terminversand. Die Möglichkeit, Nachrichten zeitgesteuert zu versenden, bieten viele Anbieter, Apps oder Dienste an. Ein Beispiel ist die App AutoResponder für WhatsApp, die es für Android-Smartphones gibt.

Wer weiß, dass er quasi in einem Funkloch feiern wird, dem bleibt natürlich oft nur, die Grüße vorher bei einem E-Mail-Dienst zu terminieren.

WLAN ist nur zu Hause die bessere Wahl

Das 3G-Netz wurde in diesem Jahr abgeschaltet. Viel mehr Menschen surfen daher über LTE bzw. 4G. Hilfreich kann es deshalb sein, auf das neuere 5G auszuweichen, soweit dies am Aufenthaltsort verfügbar ist und das Smartphone es unterstützt.

Wer daheim oder bei Freunden zu Hause Silvester feiert, kann seine Messenger-Nachrichten und E-Mails aber am zuverlässigsten per WLAN verschicken. Öffentliche WLAN-Netze seien hingegen in den ersten Minuten des Jahres oft auch überlastet. Und wer seine Neujahrsgrüße telefonisch loswerden möchte, habe mit dem Festnetz-Telefon – sofern vorhanden – immer noch die besten Karten.

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