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Auch Roaming vorerst kostenlos

Telekom, Vodafone und O2 – Anrufe in die Ukraine jetzt kostenfrei

Solidarität mit der Ukraine
Die deutschen Netzbetreiber möchten Menschen in der Ukraine sowie deren Freunde und Bekannte in Deutschland unterstützenFoto: Getty Images

Um die Menschen in der Ukraine und diejenigen, die dort Freunde und Verwandte haben, zu unterstützen, berechnen die Mobilfunkbetreiber in Deutschland sowie deren Partnermarken für Telefon- und Internet-Verbindungen vorerst keine Kosten.

Die Deutsche Telekom hatte am Freitag angekündigt, für Verbindungen in die Ukraine vorerst keine Gebühren zu berechnen. Mittlerweile sind auch die Netzbetreiber Vodafone und O2 sowie deren Partnermarken nachgezogen – darunter beispielsweise Congstar sowie die Prepaid-Marken Aldi Talk, Penny Mobil oder ja!mobil. Konkret bedeutet das, dass Anrufe, SMS und MMS in die Ukraine bis mindestens 31. März 2022 kostenlos möglich sind.

Netzbetreiber zeigen Solidarität mit Ukraine

Die Netzbetreiber hatten den Schritt über Twitter verkündet. Hier äußerten sich die Telekom, Vodafone und O2 wie folgt zu dem Geschehen in der Ukraine:

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Congstar wurde in seiner Ankündigung noch etwas konkreter. Die zur Telekom gehörende Marke erklärte, bereits angefallene Kosten für Verbindungen in die Ukraine rückwirkend bis zum 23. Februar 2022 von der Mobilfunkrechnung zu streichen. Für Prepaid-Nutzer gelte, dass bereits abgerechnete Verbindungen mit einer Gutschrift im Rahmen der nächsten Abrechnung beglichen werden.

Auch diejenigen, die ein DSL- und Festnetz-Komplettpaket von Congstar gebucht haben, müssen für Anrufe in die Ukraine aus dem Festnetz oder dem Mobilfunknetz vorerst nichts bezahlen. „Kunden, die Angehörige oder Freunde in der Ukraine erreichen wollen oder sich dort befinden, möchten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, bewirbt der Anbieter seine aktuelle Aktion.

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Datennutzung in der Ukraine ebenfalls kostenfrei

Sofern sich Nutzer in der Ukraine befinden, berechnen die Telekom, Vodafone, O2 und Congstar und Co. auch keine Roaming-Kosten. Die Ukraine gehört zur Länderzone 3 bzw. 4, für die Datennutzung würden somit sonst höhere Gebühren anfallen. Alle Anbieter bieten jedoch auch Roaming-Passe für eine Dauer von einem Tag bis zu vier Wochen an.

Bei der Telekom kostet der Tagespass mit 100 MB für die Länderzone 3 beispielsweise 4,95 Euro, ein Vier-Wochen-Pass mit 2 GB ist für 49,95 Euro zu haben. Die Buchung erfolgt über pass.telekom.de oder per SMS an die 7277. Alle angebotenen Roaming-Pakete finden sie auf der Webseite.

Congstar bietet den DayPass S mit 50 MB regulär für 3 Euro am Tag an. Den Wochenpass M mit 300 MB gibt es für 15 Euro und den WochenPass L mit 1 GB Datenvolumen für 30 Euro. Im Rahmen der Aktion ist die Buchung der Congstar-Pässe in der Ukraine derzeit kostenfrei möglich. Wer einen Roaming-Pass buchen möchte, kann dies über datapass.de tun oder eine SMS an die 7277 (Stichwort DayPass S, WeekPass M oder WeekPass L) senden.

Auch O2 ordnet die Ukraine in die Länderzone 3 ein. Ein Tagespaket (24 Stunden) mit 50 MB gibt es hier für 4,99 Euro. Buchen lässt es sich per SMS mit WORLD an die 80112.

Vodafone hingegen behandelt die Ukraine als Länderzone 4. Das passende „Reisepaket World“ kostet mit täglich 50 Minuten, 50 SMS und 500 MB 7,99 Euro pro Tag oder 29,99 Euro pro Woche. Eine Buchung ist via App oder per SMS an die 70127 möglich.

Hilfe und Solidarität für die Ukraine

Was gerade in der Ukraine geschieht, ist schrecklich. Viele Familien sind gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und vor dem Krieg zu flüchten. Das ist für alle traumatisch, besonders aber für die Kinder. Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ möchte daher helfen und bittet gemeinsam mit den Projektpartnern vor Ort wie der Hilfsorganisation „humedica“ und dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe um Spenden.

Wenn Sie helfen und spenden möchten, finden Sie hier alle Informationen.

Jeder Cent Ihrer Spende kommt ohne Abzüge bei betroffenen Kindern an!

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